07 April 2026, 22:17

NRW investiert 140 Millionen Euro in 20 neue Expressbuslinien für besseren ÖPNV

Rote Doppeldeckerbusse fahren auf einer Straße mit hohen Gebäuden, Fußgängern auf der rechten Seite, Schildern, Laternen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

NRW investiert 140 Millionen Euro in 20 neue Expressbuslinien für besseren ÖPNV

Nordrhein-Westfalen (NRW) baut sein ÖPNV-Netz aus: 20 neue Expressbuslinien geplant

Mit einem Investitionsvolumen von 140 Millionen Euro aus Landesmitteln will Nordrhein-Westfalen sein öffentliches Nahverkehrsangebot deutlich erweitern. Ab kommendem Jahr sollen 20 neue Expressbuslinien den Fahrgästen zur Verfügung stehen – ein Projekt, das im Rahmen der Verkehrspläne der schwarz-grünen Koalition steht. Von der Ausweitung profitieren voraussichtlich rund 600.000 Einwohnerinnen und Einwohner, insbesondere in ländlichen Regionen, die künftig besser an Regionalzüge und S-Bahn-Netze angebunden werden.

Die neuen Linien ergänzen die bereits bestehenden 37 Expressbusverbindungen in NRW. Geplant ist ein Mindesttakt von stündlichen Fahrten, der in Stoßzeiten durch zusätzliche Verbindungen verdichtet wird. Die Betriebszeiten umfassen werktags mindestens den Zeitraum von 6:00 bis 20:00 Uhr, wobei einige Strecken auch darüber hinaus verkehren sollen. Um die Wiedererkennung zu erleichtern, werden alle Expressbusse künftig unter einer einheitlichen Marke fahren.

Die Landesregierung sichert die Finanzierung bis 2032 zu, um die langfristige Umsetzung des Ausbaus zu gewährleisten. Die verbesserten Verbindungen sollen vor allem in weniger gut erschlossenen Gebieten Versorgungslücken im Nahverkehr schließen.

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Für ländliche Gemeinden bedeutet die Expansion schnellere und zuverlässigere Busverbindungen. Durch eine einheitliche Markenführung und verlässliche Fahrpläne soll der ÖPNV attraktiver werden. Die Investition unterstreicht das Ziel NRWs, die regionale Mobilität in den kommenden zehn Jahren nachhaltig zu stärken.

Quelle