Oberhausener Polizei prüft Fahrradkönnen von Grundschülern für mehr Verkehrssicherheit
Julian FrankeOberhausener Polizei prüft Fahrradkönnen von Grundschülern für mehr Verkehrssicherheit
Polizei Oberhausen testet Fahrradsicherheit von Kindern im Rahmen einer Verkehrsschutzinitiative
Im Rahmen einer breiter angelegten Kampagne zum Schutz von Kindern im Straßenverkehr hat die Polizei Oberhausen an der Falkenstein-Schule einen Fahrradsicherheitstest für junge Radfahrer durchgeführt. 47 Schülerinnen und Schüler der Klassen 4a und 4b stellten dabei ihr Können unter Beweis. Die Aktion fand im Vorfeld der bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne sicher.mobil.leben statt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Kinder im Fokus“ am 3. Juni besonders auf die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr aufmerksam macht.
Vor dem praktischen Test hatten die Kinder zwei von Polizeibeamten geleitete Übungseinheiten absolviert. Zudem mussten sie eine theoretische Prüfung zu Verkehrsregeln und Sicherheit bestehen. Nur wer beide Teile erfolgreich absolvierte – und in der Praxis nicht mehr als zehn Fehlerpunkte sammelte – erhielt den begehrten Fahrradpass.
Am Testtag begleiteten 16 Eltern als Beobachter die Strecke. Jedes Kind fuhr selbstständig, mit Helm und einer Warnweste bekleidet. Die Fahrräder waren zuvor auf Verkehrssicherheit überprüft worden; wer bestand, erhielt zur Bestätigung einen Prüfaufkleber.
Die Kampagne unterstreicht, wie verletzlich Kinder im Straßenverkehr sind: Ihre geringe Körpergröße, mangelnde Erfahrung und das noch entwickelnde Gefahrenbewusstsein setzen sie einem höheren Risiko aus. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders in Bereichen, in denen Kinder unterwegs sein könnten, wachsam und rücksichtsvoll zu sein.
Der Fahrradtest ist Teil einer umfassenden Initiative, um Kinder auf eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten. Diejenigen, die bestanden haben, können nun mit mehr Selbstvertrauen radeln, während die Kampagne weiterhin für ein größeres Bewusstsein bei Autofahrern wirbt. Die bundesweite Aktion sicher.mobil.leben wird diese Botschaft bei ihrem Start am 3. Juni noch einmal verstärken.






