Olivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"
Philipp SchulteOlivia Rodrigo wehrt sich gegen Kritik an ihren Babydoll-Kleidern: "Seltsam und beunruhigend"
Olivia Rodrigos jüngste Modewahl hat online eine Debatte entfacht. Ihre Babydoll-Kleider, die sie im Musikvideo zu Drop Dead und bei einem Konzert in Barcelona trug, lösten Vorwürfe aus, kindliche Ästhetik zu sexualisieren. Die Sängerin hat nun in einem neuen Interview reagiert und die Kritik als „seltsam“ und „beunruhigend“ bezeichnet.
Die als „Babydoll-Kleid-Affäre“ betitelte Kontroverse begann, nachdem Rodrigo in verspielten, puppenhaften Outfits aufgetreten war. Kritiker warfen ihr vor, die Grenze zwischen kindlicher Unschuld und erwachsener Sexualität zu verwischen. Im New York Times Popcast wies sie diese Vorwürfe als fehlgeleitet zurück.
Rodrigo verteidigte ihren Look als Ausdruck von Stärke, nicht als Infantilisierung. Sie nannte feministische Punk-Ikonen wie Kathleen Hanna und Courtney Love als Inspiration und deutete den Stil als rebellisch statt passiv. Zudem hinterfragte die Sängerin, warum ein komplett bedeckendes Kleid solche Empörung auslöse – und ob dies nicht tiefere Probleme bei der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Frauen offenbare.
Die Diskussion flammt auf, während Rodrigo die Veröffentlichung ihres dritten Albums, You Seem Pretty Sad for a Girl So in Love, für den 12. Juni vorbereitet. Die Platte enthält aktuelle Hits wie Drop Dead und The Cure, die bereits die Charts anführen.
Rodrigos Stellungnahme lenkt die Debatte auf Selbstbestimmung und kulturelle Doppelmoral. Mit dem anstehenden Album wird die Diskussion weitergehen – Fans und Kritiker werden gespannt verfolgen, wie sich ihre Mode und Musik entwickeln. Vorerst steht die Künstlerin zu ihren künstlerischen Entscheidungen – sowohl klanglich als auch stilistisch.






