Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes nach schweren Vorwürfen gegen Christian Ulmen
Julian FrankeErste 'Arschlecken'. Star bricht Schweigen - Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes nach schweren Vorwürfen gegen Christian Ulmen
Die Schauspielerin Pheline Roggan hat sich öffentlich hinter Collien Fernandes gestellt, nachdem diese Christian Ulmen schwerwiegende Vorwürfe gemacht hatte. Roggans Äußerungen reiht sich in die wachsende Forderung ein, die Schuld in Missbrauchsfällen nicht länger den Opfern, sondern den Tätern zuzuschreiben. Ihre Stellungnahme folgt ähnlicher Unterstützung durch die Aktivistin Gisèle Pelicot, deren Worte in den jüngsten Debatten große Beachtung fanden.
Roggan, vor allem bekannt durch ihre Rolle in Jerks., lobte Fernandes für ihren Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie bezeichnete deren Schritt als tapfer und betonte, dies geschehe "nicht nur für sie selbst, sondern für alle Frauen, die von Missbrauch und Gewalt betroffen sind". Ihre Aussagen spiegeln eine breitere Bewegung wider, die die Opferbeschuldigung infrage stellt.
Roggans Haltung entspricht den Positionen von Gisèle Pelicot, die sich seit den 1990er-Jahren gegen sexualisierte Gewalt engagiert. Pelicot erhielt 2024 neue Aufmerksamkeit, nachdem sie im Prozess von Avignon ausgesagt hatte. Ihr Satz "Die Scham muss die Seite wechseln" wurde zu einem Leitmotiv und unterstrich die Notwendigkeit, Täter zur Verantwortung zu ziehen – statt Überlebende zu beschämen.
Pelicots Einfluss wuchs parallel zur #MeToo-Bewegung, die auf die geringe Anzeigebereitschaft und die Bedeutung von Opferschutz aufmerksam macht. Roggans Unterstützung für Fernandes verstärkt nun diese Dynamik und bekräftigt die Botschaft, dass Betroffene Solidarität verdienen.
Fernandes' Vorwürfe haben eine erneute Debatte über Verantwortung in der Unterhaltungsbranche ausgelöst. Roggans Rückendeckung – zusammen mit Pelicots langjährigem Einsatz – deutet auf einen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung hin. Im Mittelpunkt steht weiterhin die Forderung, dass Scham nicht diejenigen treffen darf, die sich äußern, sondern die Täter.






