"POLDI" zeigt Podolski wie nie zuvor – zwischen Fußball, Familie und Lebensweisheit
Julian Franke"POLDI" zeigt Podolski wie nie zuvor – zwischen Fußball, Familie und Lebensweisheit
POLDI – Ein neuer Dokumentarfilm über Lukas Podolski
Ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel POLDI gewährt einen seltenen Einblick in das Leben von Lukas Podolski – auf und neben dem Platz. Anders als klassische Sportlerbiografien konzentriert sich der Film weniger auf seinen Fußballruhm, sondern vielmehr auf seine persönliche Reise. Mit einer lockeren und unprätentiösen Inszenierung spiegelt er dabei die bodenständige Art des Spielers wider.
Der Film zeichnet Podolskis Weg vom Straßenfußball zum Profistardom nach. Zwar werden seine Stationen bei Vereinen wie dem 1. FC Köln und Arsenal thematisiert, doch im Mittelpunkt steht sein Leben abseits des Rasens. Besonders die Familie spielt eine zentrale Rolle: Seine Eltern, seine Frau und Kinder kommen zu Wort und zeigen ihn als hingebungsvollen Sohn, Bruder, Ehemann und Vater.
Aktuell bei Górnik Zabrze aktiv, zeigt der Film auch seinen Kampf mit der nahenden Realität des Karriereendes. Trotz seines Erfolgs im Berufsleben und als Familienmensch bleibt der Fußball seine größte Leidenschaft. Sein Lebensmotto „Et kütt, wie et kütt“ – „Es wird schon irgendwie werden“ – zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung und prägt ihren Ton.
Visuell setzt der Dokumentarfilm auf schnelle Schnitte, die Podolskis dynamischen Lebensstil einfangen. Dennoch verzichtet er auf übertriebene Glamorisierung und bleibt seiner bescheidenen Art treu. Heraus kommt ein unterhaltsames, ehrliches Porträt, das sich jeder blinden Bewunderung entzieht.
Der Film präsentiert Podolski nicht nur als Fußballer, sondern als vielschichtige Persönlichkeit. Mit einer Mischung aus Humor, familiären Momenten und den Herausforderungen eines alternden Athleten bietet POLDI sowohl Fans als auch Neulingen einen unkomplizierten, aber fesselnden Blick auf den Menschen hinter der Legende.






