Polizei Dortmund kontrolliert E-Scooter und Verkehrssicherheit vor Schulen
Anton MeyerPolizei Dortmund kontrolliert E-Scooter und Verkehrssicherheit vor Schulen
Dortmunder Polizei kontrolliert frühmorgens an fünf weiterführenden Schulen
Diese Woche führte die Dortmunder Polizei in den frühen Morgenstunden Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durch. Die Aktion lief zwischen 7 und 9 Uhr und zielte auf Verkehrsverstöße mit E-Scootern sowie andere Probleme der Verkehrssicherheit ab.
Am Immanuel-Kant-Gymnasium und der Max-Born-Realschule beschlagnahmten Beamte fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren. Zudem wurde ein 12-jähriger Junge angehalten, der ein nicht zugelassenes E-Bike mit Gasgriff fuhr – das Fahrzeug wurde daraufhin sichergestellt.
An anderer Stelle erwischte die Polizei einen 31-jährigen Mann aus Soest, der unter Drogeneinfluss mit seinem E-Scooter in falscher Fahrtrichtung unterwegs war. Bei stadtweiten Kontrollen stellte sich heraus, dass das Fahren auf verbotenen Flächen wie Gehwegen der häufigste Verstoß war – hier wurden 36 Fälle registriert. Weitere 14 Vorfälle betrafen E-Scooter auf Gehwegen in Schumnähe.
Zudem ahndeten die Beamten mehrere Park- und Gurtverstöße in Schulzonen. In einem Fall war ein Kind nicht ordnungsgemäß im Fahrzeug gesichert. Sechs Strafanzeigen gab es wegen fehlender Pflichtversicherung bei E-Scooter-Nutzern. Die Polizei wies darauf hin, dass E-Scooter ausschließlich für eine Person zugelassen sind – das Mitnehmen einer zweiten Person verstößt gegen die Vorschriften.
Die Aktion verband Kontrollen und Prävention an vier Schulen, wobei eine Schule rein auf Aufklärung setzte. Die Behörden betonten anhaltende Probleme wie illegale Fahrflächen und Versicherungsverstöße. Weitere Kontrollen sollen die anhaltenden Sicherheitsbedenken angehen.






