Polizei Mönchengladbach kontrolliert 204 Fahrer bei EU-Aktion gegen Ablenkung am Steuer
Anton MeyerPolizei Mönchengladbach kontrolliert 204 Fahrer bei EU-Aktion gegen Ablenkung am Steuer
Mönchengladbacher Polizei beteiligt sich an europaweiter Aktion gegen Ablenkung am Steuer
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Mönchengladbach an einer europaweiten Großkontrolle gegen Ablenkung im Straßenverkehr teil. Die unter dem Namen "Augen auf die Straße" durchgeführte Aktion fand vom 6. bis 12. Oktober statt und hatte zum Ziel, Verkehrsregeln konsequenter durchzusetzen. Bei den Kontrollen wurden 204 Fahrer angehalten, viele von ihnen mussten Strafen wegen der Nutzung von Handys oder anderen Geräten am Steuer zahlen.
Die Kampagne wurde von ROADPOL, einem europäischen Polizeinetzwerk, organisiert, an dem sich 34 Länder und Behörden beteiligten. Lokale Beamte in Mönchengladbach und Rheydt führten an zwei separaten Tagen gezielte Kontrollen durch. Im Fokus standen Verstöße gegen Vorschriften zu Mobiltelefonen, Sicherheitsgurten und anderen Ablenkungsquellen.
Von den 204 angehaltenen Fahrzeugen wurden 38 Autofahrer dabei erwischt, wie sie ein Handy ohne Freisprecheinrichtung nutzten. Fünf Personen bedienten während der Fahrt ein Navigationsgerät, und zwei schauten sich Videos auf einem elektronischen Gerät an. Vier Fahrer waren ohne gültigen Führerschein unterwegs.
Bei den Kontrollen kamen zudem weitere Verstöße ans Licht: 16 Fahrer wurden wegen fehlender Sicherheitsgurte bestraft, zwei missachteten rote Ampeln. Die Polizei betonte, dass es vor allem darum gehe, Unfälle zu verringern, indem Fahrer ihre volle Aufmerksamkeit auf den Verkehr richten.
Die einwöchige Aktion zeigte, wie verbreitet bestimmte Verkehrsvergehen in der Region sind. Da fast 40 Fahrer illegal mit dem Handy am Steuer erwischt wurden, wiesen die Behörden erneut auf die Gefahren von Ablenkung hin. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geplant.






