Polizei verhindert Eskalation beim Risikospiel in Essen durch gezielte Kontrollen
Julian FrankePolizei verhindert Eskalation beim Risikospiel in Essen durch gezielte Kontrollen
Die Essener Polizei führte im Vorfeld des Spiels Rot-Weiss Essen gegen Hansa Rostock umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen durch. Die Aktion wurde in enger Abstimmung mit beiden Vereinen geplant, um die Sicherheit zu gewährleisten. Beamte waren früh im Einsatz, um die Lage zu überwachen.
Ein Hinweis hatte die Behörden auf Auswärtsfans in Gladbeck aufmerksam gemacht, die Schutzwaffen und Materialien zur Gesichtsverhüllung bei sich trugen. Noch vor dem Spiel richtete die Polizei Kontrollen auf der B224 ein. Dabei wurden zwei Fälle solcher Waffen entdeckt, was zu Stadionverboten für die Beteiligten führte.
Etwa 100 Fahrzeuge aus dem Umfeld der Rostock-Fans trafen ein, verließen den Ort jedoch später geschlossen in Richtung Rostock. Bei den Überprüfungen stellten die Beamten sieben Verstöße gegen das Verhüllungsverbot sowie einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz fest. Das Spiel selbst sowie die Ankunft und Abreise der Fans verliefen ohne Zwischenfälle.
Polizeipräsident Peter Both bezeichnete den Einsatz als erfolgreich und sicher. Die Partie endete friedlich, ohne größere Störungen. Die Behörden bestätigten, dass alle Sicherheitsvorkehrungen wirksam waren.






