18 April 2026, 08:15

Polizeirazzien in Münster: Illegale Waffen, 40.000 Euro Bargeld und zwei Festnahmen

Schwarzes und weißes Schild an einem Gebäude mit der Aufschrift "Bitte Nolitterin' Verstoßende werden verfolgt Kein Entsorgen".

Polizeirazzien in Münster: Illegale Waffen, 40.000 Euro Bargeld und zwei Festnahmen

Polizeirazzien in Münster und Senden: Illegale Schusswaffen, Bargeld und zwei Festnahmen

Bei koordinierten Razzien in Münster und im nahegelegenen Senden haben die Behörden illegale Schusswaffen, größere Bargeldbeträge beschlagnahmt und zwei Männer festgenommen. Ein 33-jähriger Verdächtiger steht im dringenden Tatverdacht, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben und dabei Sozialabgaben sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft vorenthalten zu haben.

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Im Rahmen der Aktion nahm die Polizei zudem einen 61-jährigen Mann fest, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Die Staatsanwaltschaft Münster hatte die Durchsuchungen in der Stadt und in Senden organisiert. Die Beamten nahmen den 33-jährigen Hauptverdächtigen in Gewahrsam, der sich weiterhin in Untersuchungshaft befindet. Ihm wird vorgeworfen, ein Bauunternehmen ohne ordnungsgemäße Anmeldung der Mitarbeiter bei der Sozialversicherung geführt und keine vorgeschriebenen Abgaben an die gesetzliche Unfallversicherung geleistet zu haben.

Bei den Durchsuchungen stießen die Ermittler auf mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Jahrzehnten handelt. Zudem beschlagnahmten sie im Haus des 61-Jährigen 12.300 Euro in bar; der Mann wurde aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen. Weitere 26.000 Euro fanden die Beamten in einem Bankschließfach und konfiszierten das Geld.

Das Hauptzollamt Münster gab bekannt, im Zuge der Razzien insgesamt 38.300 Euro sichergestellt zu haben. Ein Fahrzeug wurde ebenfalls beschlagnahmt, da es im Rahmen einer Vermögenssicherung für das laufende Ermittlungsverfahren von Bedeutung ist.

Die Aktion führte zu zwei Festnahmen, der Beschlagnahmung illegaler Waffen sowie der Sicherstellung von knapp 40.000 Euro Bargeld. Dem 33-Jährigen drohen nun Anklagen wegen Steuerhinterziehung und nicht angemeldeter Geschäftstätigkeit, während der 61-Jährige aufgrund eines separaten Haftbefehls in Untersuchungshaft bleibt.

Quelle