03 March 2026, 01:35

Ramadan 2026 in Stuttgart beginnt mit interreligiösem Dialog und gemeinsamen Iftar-Mahlzeiten

Eine Gruppe von Menschen steht um einen Tisch in einer Kirche, mit Büchern in den Händen, einem Tuch und einem Blumenstrauß auf dem Tisch und Fotos, Lampen, einem Fenster und einem hölzernen Objekt im Hintergrund.

Ramadan 2026 in Stuttgart beginnt mit interreligiösem Dialog und gemeinsamen Iftar-Mahlzeiten

Ramadan beginnt in Stuttgart am Donnerstag, dem 19. Februar 2026 – ein Monat der Besinnung und Gemeinschaft für die hiesigen Musliminnen und Muslime. Die heilige Zeit dauert bis zum 19. März und fällt damit zusammen mit der christlichen Fastenzeit, eine seltene Überschneidung, die zu gegenseitigen Grußbotschaften zwischen den Glaubensgemeinschaften geführt hat. Einrichtungen wie das Deutsch-Albanische Islamische Kulturzentrum und der Ortsverband der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) in Stuttgart engagieren sich besonders für den Austausch und organisieren gemeinsame Iftar-Mahlzeiten sowie interreligiöse Dialoge.

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Die muslimischen Gemeinden in Stuttgart haben ihren Glaubensgeschwistern herzliche Wünsche für einen gesegneten Ramadan ausgesprochen. Traditionell steht der Monat im Zeichen von Fasten, Gebet und Nächstenliebe, mit besonderem Fokus auf Solidarität mit Bedürftigen. In diesem Jahr richten sich die lokalen Gruppen auch an ihre christlichen Nachbarn und übermitteln Glückwünsche zur Fastenzeit, da beide religiösen Bräuche zeitgleich stattfinden.

Gemeinsame Iftar-Essen als Brücke des Dialogs Die abendlichen Fastenbrechmahlzeiten werden im Ramadan eine zentrale Rolle spielen, um den Austausch und das Verständnis zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Stadt zu fördern. Stuttgart, mit rund 632.742 Einwohnerinnen und Einwohnern, blickt auf eine lange Tradition interreligiöser Zusammenarbeit zurück, die bis in das katholisch geprägte 19. Jahrhundert reicht.

Der Integrationsrat der Stadt, unterstützt von Bürgermeister Frank Nopper, fördert seit Jahren Initiativen wie gemeinsame Ramadan- und Fastenzeitveranstaltungen. Diese Bemühungen spiegeln das Engagement Stuttgarts für ein inklusives Miteinander wider – trotz leichter Bevölkerungschwankungen, darunter ein minimaler Rückgang um 0,13 Prozent bis Ende 2025.

Der Ramadan in Stuttgart endet am 19. März 2026 nach einem Monat der spirituellen Einkehr und gesellschaftlichen Teilhabe. Die zeitgleiche Fastenzeit hat die Tradition der interreligiösen Harmonie in der Stadt noch einmal betont, die von lokalen Verantwortlichen und Kultureinrichtungen aktiv gestärkt wird. Gemeinsame Iftar-Mahlzeiten und wechselseitige Grußbotschaften unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, Brücken zwischen den Religionen zu bauen.