31 May 2026, 10:12

Rechtsextreme Straftaten in NRW erreichen traurigen Rekordwert 2025

Lena Zingsheim-Zobel, MdB: Rechtsextreme Straftaten nehmen zu - "Schockierender Anstieg"

Rechtsextreme Straftaten in NRW erreichen traurigen Rekordwert 2025

Rechtsextreme Straftaten in Nordrhein-Westfalen erreichen höchsten Stand seit 2001

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Neue Zahlen für das Jahr 2025 zeigen einen deutlichen Anstieg rechtsextremer Straftaten in Nordrhein-Westfalen (NRW) – mit Mönchengladbach als einer der am stärksten betroffenen Städte. Landesweit registrierten die Behörden im vergangenen Jahr durchschnittlich 17 solche Vorfälle pro Tag.

Die Gesamtzahl rechtsextremer Delikte in NRW stieg von 5.641 im Jahr 2024 auf 6.268 im Jahr 2025. Gewalttaten nahmen dabei besonders stark zu: Hier gab es einen Anstieg um 24 Prozent, von 154 auf 191 Fälle. In Mönchengladbach verdoppelten sich die Vorfälle nahezu – von 78 auf 139.

Antisemitische Straftaten nahmen um 13 Prozent zu, von 695 auf 786. Angriffe wegen der sexuellen Orientierung stiegen um 27 Prozent, von 203 auf 257. Die stärkste prozentuale Zunahme verzeichneten Straftaten gegen Sinti und Roma: Hier stieg die Zahl um 47 Prozent, von 30 auf 44 Fälle.

Die Grünen-Landtagsabgeordnete Lena Zingsheim-Zobel aus Mönchengladbach hat sich besorgt über den wachsenden Trend geäußert. Als Reaktion darauf hat ihre Partei die Förderung für Beratungsstellen gegen Extremismus erhöht. Zudem fließen zusätzliche Mittel in die Landeszentrale für politische Bildung.

Die Daten für 2025 bestätigen einen besorgniserregenden Aufwärtstrend rechtsextremer Aktivitäten in NRW. Da Mönchengladbach zu den zehn am stärksten betroffenen Kommunen gehört, weiten lokale und Landesbehörden nun Präventionsmaßnahmen aus. Die Mittelaufstockung der Grünen soll Unterstützungsnetzwerke und Bildungsprogramme stärken.

Quelle