Rheinbachs Polizeiwache startet nach Flutschäden mit modernem Schutz durch
Philipp SchulteRheinbachs Polizeiwache startet nach Flutschäden mit modernem Schutz durch
Polizeiwache Rheinbach nach umfangreicher Sanierung wieder in Betrieb
Die Polizeidienststelle in Rheinbach hat nach umfassenden Renovierungsarbeiten, die durch schwere Flutschäden im Jahr 2021 notwendig geworden waren, offiziell wiedereröffnet. Die Beamten zogen am 28. April 2025 in das modernisierte Gebäude ein; zwei Tage später fand eine feierliche Wiedereröffnung statt. Ziel des Projekts war es, die Funktionsfähigkeit der Wache wiederherzustellen und sie gleichzeitig besser gegen künftige Wetterextreme zu wappnen.
Seit 2021 war die Wache geschlossen, nachdem die Flut die Polizei zum Umzug gezwungen hatte. Zunächst diente eine mobile Einheit als provisorischer Standort, später übernahm eine Containerlösung diese Funktion. Während der Bauarbeiten waren die Streifenwagen von der Dienststelle in Meckenheim aus im Einsatz.
Die Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) leitete die Sanierung, zu der auch die Verlegung kritischer Infrastruktur wie Heizungsanlagen und Serverräume in das Dachgeschoss gehörte. Diese Maßnahme verringert die Anfälligkeit für künftige Überschwemmungen und modernisiert gleichzeitig die Arbeitsumgebung.
Bei der Wiedereröffnung am 30. April lobte Innenminister Herbert Reul den Einsatz der Beamten während der schwierigen Phase. Gabriele Willems, Vorstandsvorsitzende der BLB NRW, betonte als Vermieterin die Bedeutung einer widerstandsfähigen und zeitgemäßen Polizeistation. Auch Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken und Polizeipräsident Frank Hoever nahmen an der Veranstaltung teil.
Mit der Inbetriebnahme der Wache wird die Containerlösung vorerst außer Betrieb genommen, bleibt aber für Notfälle vorgehalten.
Die sanierte Polizeidienststelle Rheinbach bietet den Beamten nun ein sicheres und effizienteres Arbeitsumfeld. Die Modernisierungen sorgen dafür, dass das Gebäude extremen Wetterbedingungen standhält und gleichzeitig den täglichen Betrieb unterstützt. Das Projekt markiert das Ende einer vierjährigen Aufbauphase nach der Flutkatastrophe von 2021.






