Rheinmetall-Chef Papperger kauft im Crash – und macht 160.000 Euro Gewinn an einem Tag
Philipp SchulteRheinmetall-Chef Papperger kauft im Crash – und macht 160.000 Euro Gewinn an einem Tag
Ein plötzlicher Börsencrash, ausgelöst durch die eskalierende Zollpolitik der USA, erschütterte die globalen Märkte. Besonders hart traf es Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall, die stark von stabilen internationalen Handelsbeziehungen abhängen. Doch bereits nach wenigen Tagen erlebte der Aktienkurs des Konzerns eine spektakuläre Erholung – angetrieben von Großinvestoren und einem kühnen Schritt des eigenen Vorstandsvorsitzenden.
Der als „Schwarzer Montag“ bezeichnete Crash ließ den Rheinmetall-Aktienkurs zunächst abstürzen. Doch CEO Armin Papperger handelte entschlossen und erwarb 669 Aktien seines eigenen Unternehmens für rund 710.000 Euro. Die Papiere kaufte er zu Kursen zwischen 1.058 und 1.065 Euro pro Stück.
Bereits am folgenden Dienstag erholte sich die Rheinmetall-Aktie deutlich und kletterte auf etwa 1.300 Euro pro Anteilsschein. Allein Pappergers Investment warf damit an einem einzigen Tag einen Buchgewinn von rund 160.000 Euro ab. In Online-Foren wurde seine Entscheidung schnell als Musterbeispiel für „Buy the Dip“ gefeiert – eine strategische Wette in turbulenten Marktphasen.
Doch die Erholung blieb kein kurzfristiger Ausschlag. Seit Jahresbeginn hat sich der Rheinmetall-Kurs um etwa 117 Prozent erhöht und trotzt damit den allgemeinen Unsicherheiten durch die US-Handelspolitik. Bereits im März hatte Papperger zu einem Dialog mit Donald Trump aufgerufen und die Bedeutung des Schutzes transatlantischer Beziehungen betont. Sein jüngster Schritt festigte das Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens angesichts anhaltender Handelsspannungen.
Mittlerweile notiert die Rheinmetall-Aktie deutlich über dem Vorkrisenniveau – mit einem Plus von 39 Prozent seit dem Tiefstand. Pappergers gezielte Investition unterstrich dabei sowohl seine persönliche Überzeugung als auch das Marktvertrauen in die Zukunft des Konzerns. Für Rüstungsunternehmen bleibt die Volatilität jedoch eine Mahnung, wie anfällig sie für wechselnde Handelspolitiken sind.






