Rindfleischpreise fallen weiter – doch Verbraucher zahlen mehr als 2023
Anton MeyerRindfleischpreise fallen weiter – doch Verbraucher zahlen mehr als 2023
Rindfleischpreise erneut gesunken
Die aktuellen Verbandsnotierungen zeigen einen anhaltenden Abwärtstrend. Jungbullen der Klasse U3 liegen nun bei 6,85 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht (LG), während R3-Bullen mit 6,80 Euro/kg LG gehandelt werden. Auch Jungbullen der Klasse O3 sind auf 6,62 Euro/kg LG gefallen.
Bei Kühen zeigt sich ein ähnliches Bild: Kühe der Klasse O3 erzielen nun 6,15 Euro/kg LG, während R3-Kühe bei 6,20 Euro/kg LG notieren. Dies folgt einem generellen Rückgang um zehn Cent in allen Kategorien.
Die Marktlage bleibt angespannt. Der Fleischabsatz stockt, und Metzger drücken die Preise nach unten. Gleichzeitig hält sich das Angebot an Schlachtrindern in Grenzen, bei einigen Kategorien herrscht sogar Knappheit. Dennoch lagen die Verbraucherpreise für Rindfleisch Anfang Juli um 20,8 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.
Die jüngsten Preissenkungen markieren den zweiten Rückgang in Folge. Metzger stehen weiterhin unter Druck, während Verbraucher für Rindfleisch nach wie vor mehr zahlen als 2023. Der Markt bleibt durch die begrenzte Verfügbarkeit von Rindern belastet.






