Rodel-Weltcup in Winterberg: Millisekunden entscheiden über Sieg und Niederlage
Julian FrankeRodel-Weltcup in Winterberg: Millisekunden entscheiden über Sieg und Niederlage
Rodel-Weltcup in Winterberg: Knappe Entscheidungen und verschobene Platzierungen
Der FIL-Rodel-Weltcup in Winterberg, Deutschland, bot spannende Finishes und veränderte die Gesamtwertung. Felix Loch verpasste im Einsitzer der Männer nur knapp den Sieg, während Hannah Prock im Frauenrennen ihren zweiten Saisonsieg einfuhr. Die Ergebnisse sorgen für ein enges Rennen, da die Saison kurz vor der Halbzeit steht.
Im Einsitzer der Männer sicherte sich der Österreicher Jonas Müller den ersten Platz – mit nur 0,105 Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Felix Loch. Loch, der im ersten Lauf leicht ins Straucheln geriet, zeigte im zweiten Durchgang eine starke Leistung und belegte schließlich den dritten Platz. Trotz des Rückschlags bleibt er mit nur einem Punkt Vorsprung vor Müller nach drei Saisonsiegen an der Spitze der Weltcup-Gesamtwertung.
Ein weiterer deutscher Starter, Max Langenhan, belegte in Winterberg den fünften Platz. In der Gesamtwertung liegt er derzeit auf Rang drei, 66 Punkte hinter Loch.
Im Frauenrennen dominierte Hannah Prock und überquerte die Ziellinie 0,087 Sekunden vor Julia Taubitz. Für Prock war es der zweite Saisonsieg, der ihre Position als eine der Favoritinnen unterstreicht. Taubitz, die sich noch von einer Krankheit erholt, gab zu, nur bei etwa 75 Prozent ihrer gewohnten Leistung zu sein. Anna Berreiter kam im selben Rennen auf Platz sechs.
Nach fünf von neun Weltcup-Rennen führt Jonas Müller die Gesamtwertung im Einsitzer der Männer mit 255 Punkten an. Bei den Frauen liegt Julia Taubitz mit einem knappen Vorsprung von zwei Punkten vorne.
Die Wettkämpfe werden in zwei Wochen in Oberhof fortgesetzt, bevor die Athleten nach Italien reisen, um dort um die olympischen Medaillen zu kämpfen.
Die Rennen in Winterberg haben den Kampf um die Spitze der Weltcup-Wertung weiter angeheizt. Mit Oberhof und den Olympischen Spielen in Aussicht werden die kommenden Wochen für Loch, Müller und Taubitz entscheidend sein, die um Podestplätze kämpfen. Der Ausgang der Saison bleibt offen – die führenden Rodler trennen nur haardünne Abstände.
