Rosenmontagsumzüge in Köln und Düsseldorf trotzen Winterwetter und Besucherrückgang
Julian FrankeCarnival erreicht seinen Höhepunkt mit Rosenmontagszügen - Rosenmontagsumzüge in Köln und Düsseldorf trotzen Winterwetter und Besucherrückgang
Höhepunkt des rheinischen Straßenkarnevals: Rosenmontagsumzüge in Köln, Düsseldorf und Mainz
Am kommenden Montag erreicht der rheinische Straßenkarneval mit den Rosenmontagsumzügen in Köln, Düsseldorf und Mainz seinen Höhepunkt. Das diesjährige Motto in Köln, "ALAAF – Wir machen das für Köln", gibt den Ton für die Feierlichkeiten vor. Doch winterliches Wetter könnte den Teilnehmern an diesem Tag das Leben schwer machen.
Der Kölner Umzug wird mit rund 12.000 Akteuren über dreieinhalb Stunden der größte sein. Entlang der Strecke können die Zuschauer 300 Tonnen Süßigkeiten und 300.000 Blumensträuße erwarten. Dennoch sind die Besucherzahlen in den letzten Jahren gesunken: Nach Absagen 2021 und 2022 wegen der Corona-Pandemie kamen 2023 etwa eine Million Menschen, 2024 rund 1,2 Millionen und im vergangenen Jahr etwa 1,1 Millionen – immer noch unter dem Vor-Pandemie-Durchschnitt von 1,5 Millionen.
Meteorologen warnen vor Schneefällen oder Glätte am Morgen sowie Regen im Laufe des Tages. Trotzdem werden Hunderteausende in allen drei Städten an den Straßenrändern erwartet. Die Feierlichkeiten enden am Aschermittwoch, der den Beginn der Fastenzeit einläutet.
Die Rosenmontagsumzüge bleiben ein Höhepunkt der Karnevalssaison und ziehen trotz rückläufiger Besucherzahlen weiterhin große Menschenmengen an. Mit Süßigkeiten, Blumen und prächtigen Wagen wird das Spektakel stattfinden – auch wenn die Teilnehmer sich gegen Kälte und Nässe warm einpacken müssen.
