RWE baut Solarkraftwerke mit 86,5 Megawatt im Rheinischen Revier aus
Philipp SchulteRWE baut Solarkraftwerke mit 86,5 Megawatt im Rheinischen Revier aus
Energiekonzern RWE stellt Pläne für Ausbau der Solarkapazität im Rheinischen Revier vor
Der Energieversorger RWE hat Pläne zum Ausbau seiner Solarenergie-Kapazitäten in der Rheinischen Region vorgestellt. Das Unternehmen will neue Anlagen auf rekultivierten Flächen errichten. Im Rahmen der jüngsten Ankündigung sind Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 86,5 Megawatt auf dem Gelände des ehemaligen Tagebaus Garzweiler vorgesehen. Diese entstehen östlich und westlich der Autobahn A44n zwischen Bedburg und Jüchen. RWE rechnet damit, die Projekte bis Ende des Jahres abzuschließen – unter Nutzung der bereits vorhandenen Netzanschlüsse des Tagebaus.
RWE betreibt im Rheinischen Revier bereits sieben Solaranlagen, von denen vier über Batteriespeicher verfügen. Künftig will das Unternehmen den Ausbau von Solarprojekten entlang von Autobahnen priorisieren, da hier mit schnelleren Genehmigungsverfahren und größerer öffentlicher Akzeptanz zu rechnen sei. Zudem wird in der Region eine separate Pilotanlage getestet, die Agrar-Photovoltaik einsetzt – ein System, das Landwirtschaft und Solarstromerzeugung kombiniert.
Unterdessen hat ein aktuelles Gerichtsurteil klargestellt, dass Netzbetreiber Kunden nicht über die volle Einspeisevergütung für Solarstrom informieren müssen. Diese Entscheidung fällt in eine Phase, in der RWE seine Strategie zum Ausbau erneuerbarer Energien konsequent vorantreibt.
Die neuen Solarkraftwerke steigern RWE’s Portfolio um 86,5 Megawatt; weitere Projekte sind in Planung. Durch die Nachnutzung ehemaliger Industrieflächen und die Nutzung bestehender Infrastruktur will das Unternehmen die Entwicklung beschleunigen. Die Initiativen sind Teil des Ziels, im Rheinischen Revier insgesamt 500 Megawatt neue Kapazitäten für saubere Energie zu schaffen.






