Sabotage an Güterbahnstrecke: 50.000 Euro Schaden durch Kabeldiebstahl in Gelsenkirchen
Lina SchmidtSabotage an Güterbahnstrecke: 50.000 Euro Schaden durch Kabeldiebstahl in Gelsenkirchen
Bundespolizei ermittelt nach schwerem Kabeldiebstahl und Sabotage an Güterbahnstrecke in Gelsenkirchen
Die Bundespolizei untersucht einen schweren Fall von Kabeldiebstahl und Sabotage an einer Güterzugstrecke in Gelsenkirchen. Der Vorfall führte zu massiven Behinderungen im Bahnverkehr, verursachte einen Schaden von geschätzten 50.000 Euro und zwang die Behörden, einen wichtigen Streckenabschnitt zu sperren. Die Ermittler warnen vor lebensgefährlichen Risiken durch Manipulationen an der Bahninfrastruktur.
Die Sabotage ereignete sich zwischen dem 15. und 16. Februar in der Nähe des Bahnübergangs an der Hüttweg. Gegen 3 Uhr morgens stellten Beamte fest, dass 15 Meter Signalkabel entfernt worden waren – teilweise lagen die Kabelabschnitte noch auf den Gleisen. Ein vorbeifahrender Zug durchtrennte später die freiliegenden Leitungen und verschlimmerte so den Schaden.
Die Bundespolizei hat umfassende Ermittlungen eingeleitet und stuft den Fall als schweren Diebstahl, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe ein. Die Beamten sicherten Spuren am Tatort und setzten einen Hubschrauber zur Unterstützung der Fahndung ein. Der beschädigte Bereich wurde umgehend gesperrt, der Zugverkehr musste bis zur Behebung der Schäden eingestellt werden.
Die Behörden rufen nun Zeugen auf, sich zu melden. Wer Hinweise zum Vorfall oder mögliche Verdächtige kennt, wird gebeten, sich unter den kostenlosen Rufnummern 0800 6 888 000 oder 0231 562247-0 an die Bundespolizei zu wenden.
Der Diebstahl und die Sabotage werfen Fragen zur Sicherheit im Bahnverkehr auf, da unter Strom stehende Komponenten und 15.000-Volt-Oberleitungen tödliche Gefahren bergen. Der Vorfall verursachte erhebliche finanzielle Verluste und Betriebsstörungen. Die Polizei ermittelt weiter und betont die Bedeutung der öffentlichen Mithilfe, um die Verantwortlichen zu identifizieren.
