20 April 2026, 22:16

Schockanrufe: Betrüger geben sich als Polizisten aus – so schützen Sie sich

Ein Mann in einem Anzug hält ein Smartphone in der Hand und ist von Bildern verschiedener Heimüberwachungssysteme umgeben, was darauf hindeutet, dass er das Gerät nutzt, um sie zu überwachen und zu steuern.

Schockanrufe: Betrüger geben sich als Polizisten aus – so schützen Sie sich

Die Polizei warnt die Bevölkerung vor einer Zunahme sogenannter Schockanrufe, bei denen Betrüger sich als Beamte ausgeben, um Geld oder Wertgegenstände zu stehlen. Kriminelle zielen dabei häufig auf ältere Menschen ab und setzen auf raffinierte Tricks und emotionalen Druck, um sie zu täuschen. Die Behörden raten, wachsam zu bleiben und Ratschläge mit gefährdeten Angehörigen oder Nachbarn zu teilen.

In einem Fall erhielt eine Frau aus Bielefeld sowohl 2022 als auch 2025 gefälschte Anrufe. Die Betrüger gaben sich als Polizisten aus und forderten Bargeld oder Schmuck. Selbst nach dem gescheiterten ersten Versuch versuchten sie es Jahre später erneut.

Die Polizei rät, sofort aufzulegen, wenn eine unbekannte Nummer anruft. Echte Beamte oder offizielle Stellen würden niemals am Telefon nach Geld oder persönlichen Wertsachen fragen. Betrüger nutzen zudem altersbedingte Einschränkungen wie Gedächtnislücken aus, um ihre Lügen glaubwürdiger wirken zu lassen.

Um weitere Betrugsfälle zu verhindern, empfehlen die Behörden, mit älteren Familienmitgliedern und Nachbarn über diese Maschen zu sprechen. Weitere Hinweise gibt es auf den Websites der deutschen Polizei und der Kriminalprävention.

Die wiederholten Angriffe zeigen, wie hartnäckig Betrüger vorgehen können. Wer die Warnsignale erkennt und verdächtige Anrufe schnell beendet, kann verhindern, dass Opfer Geld verlieren. Die Polizei setzt ihre Aufklärungskampagnen fort, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen.

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