Schüler in Bad Driburg durch Druckluftpistole verletzt – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Anton MeyerSchüler in Bad Driburg durch Druckluftpistole verletzt – Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Schüler in Bad Driburg bei Vorfall mit Megabad verletzt. Ein Schüler in Bad Driburg wurde am Dienstag verletzt, nachdem außerhalb des Schulgeländes eine Druckluftpistole losgegangen war. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen, darunter den Verdacht der gefährlichen Körperverletzung. Die Waffe wurde beschlagnahmt, und die Ausländerbehörde prüft, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Das Ereignis ereignete sich am 27. Januar 2026, als ein Mitschüler die Luftpistole mit in die Schule gebracht hatte. Die Waffe löste sich unerwartet und verursachte bei einem anderen Schüler leichte Verletzungen. Die Polizei wurde alarmiert und sicherte die Pistole umgehend. Am 29. Januar leiteten die Beamten ein offizielles Ermittlungsverfahren ein. Sie prüfen mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz sowie den Umgang mit der Waffe. Da der Verdächtige minderjährig ist, bleibt seine Identität nach den örtlichen Pressevorschriften geschützt. Ähnliche Fälle in Nordrhein-Westfalen führten in der Vergangenheit häufig zu Polizeieinsätzen und der Einbindung des Jugendamts. Bei früheren Vorfällen, etwa in Köln (2018) und Düsseldorf (2022), beschlagnahmten die Behörden Attrappenwaffen, befragten Eltern und leiteten Verfahren wegen Körperverletzung oder Verstößen gegen den Jugendschutz ein, sofern es zu schweren Verletzungen gekommen war. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei prüft, ob weitere rechtliche Schritte erforderlich sind. Die beschlagnahmte Druckluftpistole bleibt bis zum Abschluss der Untersuchungen in Verwahrung. Schulen und lokale Behörden werden voraussichtlich als Reaktion auf den Vorfall ihre Sicherheitsmaßnahmen überprüfen.
