Schwerer Unfall in Dortmund-Hörde: Zwei Schwerverletzte nach mutmaßlichem Raserdelikt
Philipp SchulteSchwerer Unfall in Dortmund-Hörde: Zwei Schwerverletzte nach mutmaßlichem Raserdelikt
Schwerer Unfall in Dortmunder Stadtteil Hörde: Zwei Schwerverletzte nach mutmaßlichem illegales Straßenrennen
Am Montagabend sind in Dortmund-Hörde zwei Menschen bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall schwer verletzt worden. Auslöser war ein Motorradfahrer, der in der Nähe eines E-Scooter-Fahrers und eines parkenden Autos die Kontrolle verlor. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen.
Der Unfall ereignete sich gegen 21:40 Uhr auf der Robert-Schuhmann-Straße. Ein 30-jähriger Dortmunder war mit seinem Motorrad in überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und führte dabei riskante Fahrmanöver aus. Zeugen bestätigten später sein gefährliches Verhalten gegenüber den Ermittlern.
In derselben Richtung unterwegs war ein 14-jähriger Junge aus Dortmund, der einen E-Scooter steuerte. Als er versuchte, an einem parkenden Auto vorbeizufahren, kam der Motorradfahrer von der Fahrbahn ab und kollidierte mit ihm. Durch den Aufprall stürzten beide Fahrer, bevor das Motorrad gegen das abgestellte Fahrzeug prallte.
Die Wucht des Aufpralls zerstörte das Motorrad vollständig, Trümmerteile verteilten sich auf der Straße. Ein 20-jähriger Passant erlitt durch umherfliegende Splitter leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten den Motorradfahrer und den E-Scooter-Fahrer mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Die Verkehrsunfallaufnahme der Polizei Essen sicherte die Spuren am Unfallort. Die Beamten dokumentierten den Schaden, der auf etwa 34.000 Euro geschätzt wird, und beschlagnahmten sowohl das Motorrad als auch den E-Scooter. Gegen den Motorradfahrer wird nun wegen illegalen Straßenrennens und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Die Untersuchungen zum Unfallhergang dauern an, wobei sich die Ermittler besonders auf das Verhalten des Motorradfahrers konzentrieren. Der Sachschaden beläuft sich auf 34.000 Euro, die Verletzten befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Behörden haben bisher keine weiteren Updates zu ihrem Gesundheitszustand veröffentlicht.






