Schwerer Vorfall an Duisburger U-Bahn-Station: Mann soll Betrunkenen die Treppe hinabgestoßen haben
Anton MeyerSchwerer Vorfall an Duisburger U-Bahn-Station: Mann soll Betrunkenen die Treppe hinabgestoßen haben
Ein 25-jähriger Mann aus Duisburg steht vor Gericht, weil er im Februar 2023 einen schwer alkoholisierten 29-Jährigen angeblich eine Treppe in einer U-Bahn-Station hinabgestoßen haben soll. Das Opfer erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, darunter ein Koma, und musste nach einem Nottransport per Hubschrauber ins Krankenhaus notoperiert werden. Im Falle einer Verurteilung wegen versuchten Totschlags droht dem Angeklagten eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren.
Der Vorfall ereignete sich an der Duisburger U-Bahn-Station Harry-Epstein-Platz. Initially gingen die Behörden von einem Unfall aus. Später gab das Opfer jedoch an, gestoßen worden zu sein, und die Ermittler entdeckten Videoaufnahmen der Auseinandersetzung.
Der Zustand des Opfers nach dem Angriff war kritisch. Es wurde per Helikopter in ein Krankenhaus geflogen und musste sofort operiert werden. Über seinen weiteren Gesundheitszustand oder Fortschritte bei der Genesung ist seitdem nichts bekannt, da keine aktuellen Informationen veröffentlicht wurden.
Das Verfahren nähert sich seinem Abschluss, ein Urteil wird für Mitte März erwartet. Die Staatsanwaltschaft konnte bisher kein klares Motiv für die Tat ermitteln. Der Angeklagte hat sich zu den Vorwürfen öffentlich nicht geäußert.
In den kommenden Wochen wird das Gericht sein Urteil verkünden. Bei einer Verurteilung wegen versuchten Totschlags droht eine Höchststrafe von 15 Jahren. Der Fall stützt sich maßgeblich auf die Videoaufnahmen und die Schilderung des Opfers, da bisher keine weiteren Zeugen bekannt geworden sind.
