21 February 2026, 06:23

Sechs NRW-Kommunen starten digitale Plattform Urban Stack für effizientere Zusammenarbeit

Eine Stadtstraße mit Autos, Fußgängern, Strommasten, Laternen, Ampeln, Gebäuden mit Schildern, Topfpflanzen und einer bewölkten Himmel.

Sechs NRW-Kommunen starten digitale Plattform Urban Stack für effizientere Zusammenarbeit

Sechs Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben sich zusammengeschlossen, um eine neue digitale Plattform namens Urban Stack zu starten. Entwickelt von der Stadt Gütersloh, ermöglicht das System Städten und Gemeinden, Daten auszutauschen und gemeinsam Softwarelösungen zu entwickeln. Ziel des Projekts ist es, Kosten zu sparen und die Abhängigkeit von externen Technologieunternehmen zu verringern, indem eine gemeinsame digitale Infrastruktur geschaffen wird.

Der Urban Stack soll Städten und Gemeinden helfen, effizienter zusammenzuarbeiten. Die Plattform erlaubt den Austausch von Informationen, während jede Kommune die volle Kontrolle über ihre eigenen Daten behält. Jede teilnehmende Stadt oder Gemeinde entscheidet selbst, welche Daten sie teilen möchte und mit wem.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gütersloh hat gemeinsam mit Verl, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Detmold und dem Kreis Gütersloh eine Kooperationsvereinbarung zur Nutzung der Plattform unterzeichnet. Der erste Schwerpunkt liegt auf Sensordaten, darunter Fußgängeraufkommen, Hochwassermonitoring und Mikroklimamessungen. Ein Open-Data-Portal ist ebenfalls integriert, das der Öffentlichkeit Zugang zu bestimmten Informationen bietet.

Um teilzunehmen, zahlt jede Kommune eine einmalige Gebühr von 5.000 Euro für die Einrichtung und die Anbindung der Sensoren. Die Pilotphase läuft bis Ende 2026. Das Projekt hat bereits auf Smart-City-Veranstaltungen und Digitalkonferenzen in ganz Deutschland Aufmerksamkeit erregt.

Der Urban Stack bietet lokalen Behörden eine Möglichkeit, bei digitalen Werkzeugen zusammenzuarbeiten, ohne die Hoheit über ihre eigenen Daten zu verlieren. Durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen hoffen die sechs beteiligten Kommunen, bessere Dienstleistungen zu entwickeln und gleichzeitig die Kosten niedrig zu halten. Bis Ende 2026 wird die Pilotphase die Wirksamkeit des Systems weiter testen.