"Söhne ohne Väter": Troisdorfs bewegende Nachkriegsgeschichten im Dokumentarfilm
Julian Franke"Söhne ohne Väter": Troisdorfs bewegende Nachkriegsgeschichten im Dokumentarfilm
Neuer Dokumentarfilm über das Leben von Männern ohne Väter nach dem Zweiten Weltkrieg in Troisdorf
Nächsten Monat wird in Troisdorf ein neuer Dokumentarfilm gezeigt, der das Leben von Männern beleuchtet, die nach dem Zweiten Weltkrieg ohne Väter aufwuchsen. "Söhne ohne Väter" erzählt persönliche Geschichten aus der Stadt, in der fast jedes dritte Kind in den Nachkriegsjahren vaterlos aufgewachsen ist. Die Veranstaltung ist für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich.
Im Mittelpunkt des Films stehen Interviews mit ortsansässigen Männern, die ihre Väter während oder nach dem Krieg verloren. Viele schildern komplexe Gefühle – darunter tiefe, mitunter überwältigend empfundene Bindungen zu ihren Müttern. Andere erinnern sich an die Herausforderungen, als Stiefväter in ihr Leben traten und oft emotionale Spannungen in der Familie auslösten.
Die Vorführung findet am Sonntag, 11. Mai 2025, um 17:00 Uhr in der evangelischen St.-Johannes-Kirche in Troisdorf statt. Der Ort bietet Raum für die Reflexion über ein geteiltes, aber selten thematisiertes Kapitel der Stadtgeschichte.
Die Zuschauer erwarten direkte Berichte darüber, wie es war, in einer Generation aufzuwachsen, die vom Fehlen der Väter geprägt war. Der Dokumentarfilm zeigt auf, wie das Vaterlossein Beziehungen, Identitäten und Gemeinschaften im Nachkriegsdeutschland formte. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung oder Tickets sind nicht erforderlich.






