Solingen ehrt zwei vergessene Helden der Friedensbewegung mit spannender Diskussion
Philipp SchulteSolingen ehrt zwei vergessene Helden der Friedensbewegung mit spannender Diskussion
Öffentliche Diskussion über das Erbe zweier bedeutender deutscher Friedensaktivisten in Solingen
Nächsten Monat findet in Solingen eine öffentliche Veranstaltung statt, die sich mit dem Wirken von Franziskus Maria Stratmann und Ernst Friedrich beschäftigt – zwei prägenden Persönlichkeiten der deutschen Friedensbewegung. Organisiert von lokalen katholischen und bildungspolitischen Gruppen, widmet sich die Veranstaltung dem Leben dieser beiden Männer, die sich in unruhigen Zeiten unermüdlich für die Völkerverständigung einsetzten.
Im Mittelpunkt des Abends stehen Vorträge von Professor Jörg Becker aus Solingen und Pater Elias H. Füllenbach aus Düsseldorf. Sie beleuchten Stratmann, einen christlichen Friedensaktivisten, sowie Friedrich, einen anarchistischen Pazifisten. Beide, Ende des 19. Jahrhunderts geboren, setzten sich mit großem Engagement für die Versöhnung im vom Krieg zerrissenen Europa ein.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 14. November, um 19:00 Uhr im Zentrum Frieden (Wupperstraße 120, Solingen) statt. Der Eintritt ist frei, um eine vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten.
Zu den Organisatoren zählen der Katholische Stadtrat Solingen, die Focolare-Bewegung, das Zentrum Frieden Solingen sowie die Katholische Erwachsenenbildung Wuppertal/Solingen/Remscheid. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 49 202 495830 anmelden.
Die Diskussion wird zeigen, wie Stratmann und Friedrich die Friedensbewegungen ihrer Zeit geprägt haben – und warum ihre Ideen bis heute relevant sind, etwa in Debatten über Konfliktlösung und Gewaltfreiheit. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, ihr Wirken im Licht der Gegenwart zu reflektieren.






