Solingen fordert NRW auf: Grundsteuerreform 2025 muss fairer werden
Philipp SchulteSolingen fordert NRW auf: Grundsteuerreform 2025 muss fairer werden
Der Stadtrat von Solingen hat Maßnahmen ergriffen, um Bedenken im Zusammenhang mit der anstehenden Grundsteuerreform anzugehen. Ein offizielles Schreiben wurde nun an das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) gerichtet, in dem vor dem Inkrafttreten der Änderungen im Jahr 2025 dringend Handlungsbedarf angemahnt wird.
Die Stadt setzt sich dafür ein, dass die Reform bis 2025 aufkommensneutral umgesetzt wird. Um die vollständigen Auswirkungen abschätzen zu können, haben die Verantwortlichen unverzüglich landesweite Modellrechnungen gefordert. Diese Prognosen dürften erhebliche Verschiebungen der Steuerlast zwischen Wohnimmobilien, Gewerbeobjekten und anderen Grundstücksarten aufzeigen.
Bürgermeister Tim-O. Kurzbach hat Ministerpräsident Hendrik Wüst bereits schriftlich über die Position der Stadt informiert. Parallel dazu drängt Solingen auf gesetzliche Anpassungen der im Rahmen der Reform verwendeten Richtwerte. Ziel ist es, eine unangemessene finanzielle Belastung bestimmter Grundstückseigentümer zu vermeiden und gleichzeitig die Last für andere zu verringern.
Die Forderung nach Modellberechnungen soll vor der Einführung der Reform für Klarheit sorgen. Falls die vorgeschlagenen Änderungen genehmigt werden, könnten sie die Verteilung der Grundsteuer in Solingen grundlegend verändern. Nun wartet die Stadt auf eine Rückmeldung der Landesregierung zu ihren Vorschlägen.






