Spätes Drama: Hertha BSC siegt mit 2:1 gegen Preußen Münster in der Nachspielzeit
Lina SchmidtVideoevidenz ohne Bildschirm: Hertha gewinnt in Münster - Spätes Drama: Hertha BSC siegt mit 2:1 gegen Preußen Münster in der Nachspielzeit
Hertha BSC sichert sich mit hart erkämpftem 2:1 gegen Preußen Münster den zweiten Sieg in Folge
In einem spannungsgeladenen Spiel mit spätem Drama – darunter ein Treffer in der Nachspielzeit und eine skurrile VAR-Unterbrechung – feierte Hertha BSC den zweiten Sieg hintereinander. Trainer Stefan Leitl hatte zuvor die Saisonziele angepasst und peilt nun Platz sechs an.
Die Berliner gingen mit dem Rückenwind des 2:1-Erfolgs gegen den 1. FC Nürnberg in die Partie und dominierten zwar früh den Ballbesitz, taten sich aber schwer gegen die defensive kompakte Münsteraner Abwehr.
Kurz vor der Pause entschied der Videoschiedsrichter auf Elfmeter für Hertha – doch die Szene verzögerte sich, als vermummte Störer den Monitor abklemmten und für eine kurze Spielunterbrechung sorgten. Schließlich verwandelte Fabian Reese den Strafstoß in der 4. Minute der Nachspielzeit zum 1:0.
Münster reagierte nach dem Seitenwechsel prompt: Oliver Batista Meier flankte präzise, und Jannis Heuer köpfte nur eine Minute nach Wiederanpfiff zum Ausgleich ein. Bis in die Schlussphase blieb es beim Unentschieden – bis Marten Winkler in der 93. Minute den späten Siegtreffer für Hertha markierte.
Der Erfolg bestätigt den Aufwärtstrend unter Leitl, der kürzlich das Saisonziel auf Rang sechs korrigiert hatte. Winklers spätes Tor bescherte Hertha die volle Punktausbeute, während Münster trotz einer starken zweiten Halbzeit leer ausging.
