10 June 2026, 08:12

SPD-Politiker kämpft gegen höhere Altersgrenze für Feuerwehrleute in NRW

Ingo Schäfer (SPD): Erhöhung der Altersgrenze für Feuerwehrleute in NRW ist der falsche Weg

SPD-Politiker kämpft gegen höhere Altersgrenze für Feuerwehrleute in NRW

SPD-Abgeordneter Ingo Schäfer hat sich in einem Schreiben an die Spitzenpolitiker Nordrhein-Westfalens zum Thema Rentenalter bei Feuerwehrleuten gewandt. Darin forderte er Ministerpräsident Hendrik Wüst, stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur sowie Innenminister Herbert Reul auf, die bestehende Altersgrenze von 60 Jahren beizubehalten. In dem Brief verweist Schäfer auf die körperlichen Belastungen des Berufs und die steigenden Anforderungen an die Einsatzkräfte.

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Schäfer betonte, dass der Feuerwehrberuf nach wie vor mit hohen Risiken und extremen körperlichen Anstrengungen verbunden sei. Er verwies darauf, dass die Teams in NRW bereits den Rettungsdienst mitabdecken und während der Pandemie besonders stark gefordert waren – eine zusätzliche Belastung vor allem für ältere Kräfte.

Der Abgeordnete rief die Landesregierung auf, Überstundenstatistiken und unbesetzte Stellen in den Feuerwachen zu prüfen. Zudem lud er die Verantwortlichen ein, sich vor Ort in Remscheid, Solingen oder Wuppertal ein Bild von den Herausforderungen zu machen. Als Beispiele nannte er Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wo das Rentenalter bei 60 oder darunter belassen wurde.

Die Landesregierung plant derzeit, die Altersgrenze auf 61 Jahre anzuheben. Schäfer besteht in seinem Schreiben jedoch darauf, die Grenze bei 60 zu belassen, um die Sicherheit und Gesundheit der Feuerwehrleute zu gewährleisten. Der Vorschlag zur Anhebung des Renteneintrittsalters steht nun auf dem Prüfstand. Schäfers Argumente zielen auf die praktischen und körperlichen Realitäten des Berufs ab. Er fordert die Landesregierung auf, ihre Pläne angesichts der von ihm vorgebrachten Belege noch einmal zu überdenken.

Quelle