27 January 2026, 04:41

Spielwarenmesse Nürnberg setzt 2024 auf Teenager-Trends und Erwachsene statt auf Kinder

Ein Raum voller verschiedener Gegenstände, darunter Schilder mit Text, Stände und andere Objekte, mit Schildern mit Bildern und Text sowie Deckenlampen, die eine festliche Atmosphäre für die Tokyo Toy Fair 2019 schaffen.

Spielwarenmesse - Erwachsene gewinnen an Bedeutung - Spielwarenmesse Nürnberg setzt 2024 auf Teenager-Trends und Erwachsene statt auf Kinder

Die Nürnberger Spielwarenmesse – die größte Veranstaltung ihrer Art weltweit – setzt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf Produkte für Teenager und Müller. Der Trend spiegelt eine wachsende Nachfrage wider, da der Verkauf von Spielzeug für Erwachsene mittlerweile andere Marktsegmente übertrifft. Mit 2.300 Ausstellern aus fast 70 Ländern bleibt die Messe seit 1949 der zentrale Dreh- und Angelpunkt des globalen Spielwarenhandels.

Immer mehr Erwachsene greifen zu Spielzeug, um in unsicheren Zeiten günstig abzuschalten und sich etwas zu gönnen. Besonders beliebt sind Gesellschaftsspiele, Sammelfiguren und kreative Hobbys – eine willkommene Abwechslung zu digitalen Bildschirmen. Viele nutzen Spielzeug auch, um kindliche Nostalgie wiederzubeleben.

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Der Handel hat die Entwicklung erkannt: In Frankreich hat die Kette King Jouet bereits Filialen eröffnet, die sich ausschließlich an erwachsene Kunden richten. Allein der Puzzlesektor verzeichnete im vergangenen Jahr ein Wachstum von 19 Prozent, angetrieben vor allem durch anspruchsvolle Designs für Erwachsene.

Die Nürnberger Spielwarenmesse zieht weiterhin internationale Aussteller an, dank einzigartiger Netzwerkmöglichkeiten. Sie bringt Hersteller mit Händlern, Branchenexperten und Medien zusammen und dient als wichtige Plattform für Produktneuheiten und Abschlüsse mit großen Online- und Stationärhändlern. In vielen Märkten entfallen mittlerweile 30 Prozent der Spielzeugumsätze auf Erwachsene – ein Wandel, der die Messe dazu veranlasst, vermehrt Produkte für ältere Zielgruppen in den Fokus zu rücken und sich von klassischem Kinderspielzeug zu lösen.

Der Fokus auf erwachsenengerechte Artikel passt zu einem branchenweiten Trend. Da immer mehr Menschen Spielzeug zur Entspannung und als nostalgisches Erlebnis nutzen, wird mit einem weiteren Marktwachstum gerechnet. Diese Entwicklung könnte in den kommenden Jahren die Spielzeuggestaltung und -vermarktung nachhaltig verändern.