Stellantis-Händler fordern bessere Margen und Ersatzteilversorgung bis 2026
Anton MeyerStellantis-Händler fordern bessere Margen und Ersatzteilversorgung bis 2026
Rund 300 Händler trafen sich in Köln zur jährlichen Hauptversammlung des Verbands der deutschen Citroën-, DS- und Peugeot-Vertragspartner. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Herausforderungen wie sinkende Gewinne, steigende Kosten und Engpässe bei Ersatzteilen – doch die Stimmung wurde insgesamt als positiv beschrieben.
Die Händler äußerten Bedenken hinsichtlich schrumpfender Margen, höherer Ausgaben und rückläufiger Restwerte bei einigen Modellen. Zudem wiesen sie auf anhaltende Probleme bei der Teileverfügbarkeit hin und forderten bessere Wiederverkaufsstrategien, die den Marktbedingungen gerecht werden.
Stellantis reagierte mit Plänen, die Liquidität und Rentabilität ab 2026 zu verbessern. Das Unternehmen versprach zudem administrative Vereinfachungen bei Garantieansprüchen sowie eine Aufstockung des Außendienstpersonals. Citroën ging noch einen Schritt weiter und verlängerte die Garantie auf bis zu acht Jahre – sowohl für Verbrenner als auch für Elektrofahrzeuge.
Peugeot kündigte eine kurzfristige Unterstützungsaktion für junge Leasingrückläufer an, die in Zusammenarbeit mit Stellantis Financial Services umgesetzt wird. Alle drei Marken – Citroën, DS und Peugeot – streben an, ihre Verkäufe in Deutschland bis 2026 zu steigern, und zwar sowohl bei Modellen mit Verbrennungsmotor als auch bei Elektroautos.
Die Veranstaltung endete mit dem Bekenntnis von Stellantis zu konkreten Verbesserungen im Aftersales-Bereich und bei der finanziellen Unterstützung. Die Händler jedoch drängen weiterhin auf schnellere Garantieabwicklungen, eine bessere Ersatzteilversorgung und langfristige Lösungen für die Rentabilität. Nun liegt der Fokus darauf, diese Maßnahmen vor Erreichen der Verkaufsziele 2026 umzusetzen.






