25 May 2026, 00:21

Stiftungen in Deutschland: Familienvermögen schützen oder Gutes tun?

Familienstiftung, Non-Profit-Stiftung oder Hybrid-Stiftung? Sascha Drache erklärt die verschiedenen Formen und Unterschiede

Stiftungen in Deutschland: Familienvermögen schützen oder Gutes tun?

Stiftungen spielen in Deutschland eine zentrale Rolle: Sie finanzieren gemeinnützige Projekte, sichern Vermögen und regeln die Unternehmensnachfolge. Gleichzeitig bieten sie flexible Lösungen, um Vermögenswerte langfristig zu erhalten. Doch die Wahl der richtigen Struktur hängt von den persönlichen Zielen des Stifters ab – ob familienorientiert oder gemeinnützig.

Eine Familienstiftung ermöglicht es Stiftern, ihr Vermögen nach eigenen Vorstellungen zu verwalten und zu schützen. Hier stehen private Interessen im Vordergrund, um den Wohlstand innerhalb der Familie zu bewahren. Eine gemeinnützige Stiftung hingegen fördert öffentliche Vorhaben, etwa soziale, kulturelle oder wissenschaftliche Projekte.

Die Doppelstiftung vereint beide Ansätze: Sie erlaubt es Familien, ihr Vermögen abzusichern und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Dieses hybride Modell gewinnt aufgrund seiner Flexibilität zunehmend an Beliebtheit.

Die Gründung einer Stiftung erfordert sorgfältige Planung und fachkundige Beratung. Grundsätzlich kann jeder eine Stiftung errichten, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die gewählte Struktur muss zur langfristigen Vermögensstrategie des Stifters passen.

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Stiftungen bieten nachhaltige Wege, um gute Zwecke zu unterstützen oder Familienvermögen zu schützen. Die richtige Struktur stellt sicher, dass das Vermögen wie beabsichtigt eingesetzt wird – sei es für private oder öffentliche Ziele. Eine fundierte Beratung hilft Stiftern, informierte Entscheidungen für ihr Lebenswerk zu treffen.

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