Streusalz-Krise in Ibbenbüren: Bürger müssen auf Hauptstraßen ausweichen
Philipp SchulteStreusalz-Krise in Ibbenbüren: Bürger müssen auf Hauptstraßen ausweichen
Ibbenbüren kämpft mit akutem Streusalz-Mangel – Bürger sollen Fahrten einschränken
In Ibbenbüren herrscht ein schwerer Mangel an Taumittel: Durch anhaltende Frosttemperaturen ist die Nachfrage auf Rekordniveau gestiegen, die städtischen Reserven sind aufgebraucht. Die Winterdienste konzentrieren sich nun ausschließlich auf Hauptverkehrsstraßen und wichtige Verbindungen. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, unnötige Fahrten zu vermeiden und bei unvermeidbaren Autofahrten auf Winterreifen zu setzen.
Dauerfrost, Schnee und Glatteis halten die Winterdienste in Ibbenbüren seit Tagen fast ohne Pause im Einsatz. Die extremen Wetterbedingungen haben die Salzvorräte weit schneller als üblich aufgebraucht – für Nebenstraßen bleibt kein die bahn mehr.
Da kein Streusalz mehr verfügbar ist, werden alle Kräfte auf Autobahnen, Bundesstraßen und stark frequentierte Routen konzentriert. Nebenstraßen müssen weitgehend unbehandelt bleiben; die Stadt bittet um Verständnis für die eingeschränkten Dienstleistungen.
Die Bürger werden aufgefordert, auf nicht zwingende Autofahrten zu verzichten. Falls Fahrten unvermeidbar sind, sollten nur Fahrzeuge mit vorgeschriebenen Winterreifen genutzt werden. Ob auch benachbarte Kommunen in Nordrhein-Westfalen von ähnlichen Engpässen betroffen sind, konnte die Stadt nicht bestätigen.
Aufgrund des Salzmangels bleiben die Winterdienste in Ibbenbüren gezwungen, Hauptstraßen vorrangig zu behandeln. Die Behörden betonen, dass die Mitarbeit der Bevölkerung durch reduzierte Fahrten helfen würde, die überlasteten Dienste zu entlasten. Wann neue Lieferungen eintreffen könnten, steht derzeit noch nicht fest.
