Stuttgart plant Umwandlung der Westfalenstraße in Hiltrup mit Wohn- und Gewerbeflächen
Anton MeyerStuttgart plant Umwandlung der Westfalenstraße in Hiltrup mit Wohn- und Gewerbeflächen
Stuttgart stellt Pläne für Umwandlung der Westfalenstraße in Hiltrup vor
Die Stadt Stuttgart hat Pläne vorgestellt, die Westfalenstraße in Hiltrup in ein gemischt genutztes Gebiet umzuwandeln. Das Projekt soll Platz für neue Gewerbeflächen und Wohnungen schaffen – mit dem Ziel, wirtschaftliches Wachstum und Wohnraumbedarf in Einklang zu bringen. Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, die Entwürfe zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen, bevor endgültige Entscheidungen fallen.
Die Stadt treibt zwei zentrale Planungsschritte voran: Zum einen wird der Bebauungsplan Nr. 647 mit dem Titel „Hiltrup – Westfalenstraße (gegenüber Schwimmhalle)“ aufgestellt. Parallel dazu umfasst die 140. Änderung des Flächennutzungsplans dasselbe Gelände sowie angrenzende Bereiche.
Die Entwurfspläne liegen vom 20. Oktober bis 20. November zur öffentlichen Einsicht aus. Interessierte können sie online einsehen oder vor Ort im Kundenzentrum für Planung und Bau während der regulären Öffnungszeiten studieren. Bei Fragen besteht zudem die Möglichkeit, einen Termin für weitere Erläuterungen zu vereinbaren.
Laut Planung sollen im vorderen Bereich entlang der Westfalenstraße im Erdgeschoss Gewerbeeinheiten entstehen, darüber Wohnungen. Dahinter ist ein neues Wohngebiet mit zweigeschossigen Gebäuden in offener Bauweise vorgesehen. Die Stadt plant zudem eine moderate Nachverdichtung der Wohnbebauung in der Zone westlich der Straße, direkt gegenüber der örtlichen Schwimmhalle.
Stellungnahmen zu den Plänen werden bis zum 20. November entgegengenommen. Zwar geht aus den öffentlichen Unterlagen nicht hervor, wer den Bebauungsplan ausgearbeitet hat, doch dürften die Details in den Akten der städtischen Planungsbehörde dokumentiert sein.
Das Vorhaben markiert einen Schritt zur Erweiterung von Wohn- und Gewerbemöglichkeiten in Hiltrup. Nach Ende der Beteiligungsphase wird die Stadt die eingegangenen Rückmeldungen auswerten, bevor die Flächennutzungs- und Bebauungspläne finalisiert werden. Über den weiteren Verlauf des Verfahrens wird zeitnah informiert.
