26 February 2026, 12:55

Surfpark am Sparkasse Krefeld See rückt näher – Genehmigungen fast komplett

Luftaufnahme einer Stadt mit zahlreichen Gebäuden, grünen Bäumen, gewundenen Straßen, Fahrzeugen und einem hellblauen Swimmingpool.

Surfpark am Sparkasse Krefeld See rückt näher – Genehmigungen fast komplett

Surfpark-Projekt am Sparkasse Krefeld See in Krefeld macht großen Schritt nach vorn

Das Surfpark-Projekt am Sparkasse Krefeld See in Krefeld hat einen entscheidenden Fortschritt erzielt, nachdem die Bezirksregierung Düsseldorf die jüngsten Änderungen des Flächennutzungsplans genehmigt hat. Mit den nun geschaffenen rechtlichen Grundlagen bereitet der Investor die nächsten Schritte vor, sobald die letzten Genehmigungen erteilt sind. Das Vorhaben mit einem Volumen von über 45 Millionen Euro soll den See zu einem zentralen Ziel für Sport und Freizeit umgestalten.

Das Projekt gewann an Fahrt, nachdem der Stadtrat von Krefeld am 3. Juli 2025 eine Satzungsbeschlussfassung verabschiedet hatte. Diese Entscheidung schuf den notwendigen rechtlichen Rahmen für die Entwicklung. Kurz darauf gab die Bezirksregierung Düsseldorf grünes Licht für die achte Änderung des Flächennutzungsplans – und zwar ohne zusätzliche Auflagen.

Die nächste Phase hängt von der Veröffentlichung der offiziellen Unterlagen im Krefelder Amtsblatt ab. Sobald dies geschehen ist, können Bauanträge eingereicht und bearbeitet werden. Ein eigens erarbeiteter Bebauungsplan für das Gelände soll die Genehmigungsverfahren beschleunigen.

Die Bauarbeiten für die ersten öffentlichen Fitnessparks, die Teil des Masterplans für den Sparkasse Krefeld See sind, haben bereits begonnen. Unterdessen steht eine weitere Abstimmung des Stadtrats über das Projekt im zweiten Quartal dieses Jahres an. Die Änderungen der Bauzonen und der Flächennutzungsplan treten in Kraft, sobald sie finalisiert sind.

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Die Westsurf GmbH & Co. KG, der Investor hinter dem Vorhaben, ist bereit, umgehend mit den Arbeiten zu beginnen, sobald die ausstehenden Genehmigungen vorliegen. Die Finanzierung des über 45 Millionen Euro schweren Projekts setzt sich aus Eigenkapital – das zwei Drittel der Kosten deckt – sowie einem Kredit und einer staatlichen Bürgschaft zusammen.

Der Surfpark soll die Attraktivität des Sparkasse Krefeld Sees als regionales Zentrum für Erholung und Tourismus steigern. Zwar ist noch unklar, wie viele langfristige Arbeitsplätze entstehen werden, doch die Projektverantwortlichen treiben die Bauplanung entschlossen voran. Der nächste wichtige Meilenstein wird die anstehende Beschlussfassung des Stadtrats sowie die Erteilung der Baugenehmigungen sein.