28 January 2026, 02:34

Ukrainischer Botschafter stärkt in Krefeld die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland

Ein detaillierter Stadtplan von Kiew, Ukraine, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, überlagert mit handgeschriebener Text.

Ukrainischer Botschafter stärkt in Krefeld die Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makejew, besuchte diese Woche Krefeld, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen. Während des Aufenthalts traf er sich mit lokalen Unternehmen und Stadtvertretern und setzte im Krefelder Rathaus ein symbolisches Zeichen. Der Handel zwischen Deutschland und der Ukraine beläuft sich derzeit auf rund 4,6 Milliarden Euro pro Jahr.

Am Dienstagmorgen startete Makejew seinen Besuch mit Rundgängen durch mehrere Krefelder Firmen. Zwar wurden die Namen der Unternehmen nicht genannt, im Mittelpunkt standen jedoch mögliche Investitionschancen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Später am Tag empfingen ihn im Rathaus Oberbürgermeister Frank Meyer und Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein und ukrainischer Honorarkonsul. Meyer würdigte die Widerstandskraft des ukrainischen Volkes und äußerte die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zum Frieden. Steinmetz rief derweil deutsche Unternehmen dazu auf, im Rahmen der wirtschaftlichen Erholungsbemühungen in der Ukraine zu investieren.

Der Botschafter trug sich zudem ins Goldene Buch der Stadt ein – eine traditionelle Ehre für herausragende Gäste. In seiner Ansprache lobte er die deutsche Berichterstattung über die Lage in der Ukraine und skizzierte Pläne, die Handelsbeziehungen mit Krefeld auszubauen. Der Besuch unterstrich zudem die bestehende Partnerschaft zwischen Krefeld und der ukrainischen Stadt Kropywnyzkyj, die auch mit der niederländischen Stadt Venlo eine Städtepartnerschaft verbindet.

Die Reise des Botschafters festigte die Verbindungen zwischen Krefeld und der Ukraine, wobei die Gespräche vor allem um Handelsausbau und Investitionen kreisten. Die deutschen Exporte in die Ukraine liegen bereits bei 4,6 Milliarden Euro, und beide Seiten sehen weiteres Wachstumspotenzial. Der Besuch endete mit dem gemeinsamen Bekenntnis, die wirtschaftliche Zusammenarbeit in den kommenden Monaten zu intensivieren.