29 March 2026, 14:18

Ursula Heinen-Esser wird mit 100-Prozent-Zustimmung neue BEE-Präsidentin

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ursula Heinen-Esser wird mit 100-Prozent-Zustimmung neue BEE-Präsidentin

Ursula Heinen-Esser ist zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Sie erhielt 100 Prozent der Stimmen der Delegierten – ein deutliches Zeichen der Unterstützung. Die ehemalige Umweltministerin übernimmt das Amt von Simone Peter, die nach Jahren in dieser Funktion zurückgetreten war.

Heinen-Esser bringt jahrzehntelange politische Erfahrung in ihre neue Position ein. Die diplomierte Volkswirtin war von 1998 bis 2013 für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestags. In dieser Zeit übernahm sie zentrale Aufgaben, darunter von 2007 bis 2009 das Amt der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Von 2009 bis 2013 wechselte sie als Parlamentarische Staatssekretärin ins Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. 2018 wurde sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen, trat jedoch 2022 im Zuge der sogenannten Mallorca-Affäre von ihrem Posten zurück. Seit 2021 leitet sie zudem den Schutzverband Deutscher Wald.

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Ihre Wahl folgt auf die Ankündigung Simone Peters im Juni, nicht erneut für das Amt zu kandidieren. Die scheidende BEE-Präsidentin äußerte sich optimistisch über die Zukunft der Erneuerbaren Energien und wünschte Heinen-Esser viel Erfolg in ihrer neuen Rolle.

Nach ihrer Wahl bedankte sich Heinen-Esser bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie betonte ihr Hauptziel: den BEE als starke, einheitliche Stimme der Erneuerbare-Energien-Branche zu stärken. Zu den Schwerpunkten gehören die Unterstützung der EEG-Novelle, des Netzpakets (mit dem Redispatch-Vorbehalt) sowie des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Der Verband wird sich zudem für den Ausbau der Windenergie an Land (mit zusätzlichen 12 Gigawatt in Ausschreibungen), der Solarenergie (etwa durch kleine Dachanlagen) sowie weiterer Erneuerbarer wie Wasserkraft und Bioenergie einsetzen.

Heinen-Esser übernimmt die Führung des BEE in einer entscheidenden Phase der deutschen Energiewende. Ihr Hintergrund in Politik und Umweltfragen prädestiniert sie dafür, die Branche durch die anstehenden gesetzlichen Veränderungen zu begleiten. Die Arbeit des Verbands wird in den kommenden Monaten die Weichen für die Förderung von Wind-, Solar- und anderen Erneuerbaren Technologien stellen.

Quelle