Verallia schließt Aachener Glaswerk – 310 Jobs in Gefahr bis 2024
Julian FrankeVerallia schließt Aachener Glaswerk – 310 Jobs in Gefahr bis 2024
Verallia kündigt Schließung seines Glaswerks in Aachen bis 2024 an
Die Schließung des Standorts wird sich direkt auf 310 Mitarbeiter auswirken und stellt einen schweren Rückschlag für die lokale Wirtschaft dar. Oberbürgermeister Thomas Kufen bezeichnete die Entscheidung als "harten Schlag für die Aachener Industrie".
In den vergangenen fünf Jahren sicherte das Werk in Aachen rund 270 direkte Arbeitsplätze sowie etwa 1.000 indirekte Beschäftigungsverhältnisse. Die Ankündigung des Unternehmens, den Standort zu schließen, hat bei der Stadtverwaltung umgehende Reaktionen ausgelöst.
Die Stadt Aachen wird eng mit Verallia und dem Betriebsrat zusammenarbeiten, um die bestmögliche Unterstützung für die betroffenen Mitarbeiter zu prüfen. Den Beschäftigten sollen Beratung und Hilfestellungen während des Übergangs angeboten werden. Zudem soll das Gelände neu genutzt werden, um wirtschaftliche Perspektiven für die Region zu schaffen.
Oberbürgermeister Kufen bedauerte die Schließung, betonte jedoch die Notwendigkeit, die Folgen so weit wie möglich abzumildern. Die Stadt strebt eine enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten an, um die Auswirkungen auf die Belegschaft und die gesamte Gemeinschaft zu verringern.
Mit der Stilllegung des Verallia-Glaswerks verliert Aachen einen wichtigen Arbeitgeber. Nun liegt der Fokus von Stadtverantwortlichen und Unternehmen darauf, den Mitarbeitern bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen zu helfen. Gleichzeitig werden Pläne für eine Nachnutzung des Geländes erörtert, um den wirtschaftlichen Verlust auszugleichen.
