Vermummte Düsseldorfer Fans mit Pyrotechnik in Köln: Polizei verhindert Eskalation
Philipp SchulteVermummte Düsseldorfer Fans mit Pyrotechnik in Köln: Polizei verhindert Eskalation
Eine Gruppe gewaltbereiter Fans aus Düsseldorf traf mit einem Bus am Kölner Bahnhof Weiden-West ein – vermummt und mit Pyrotechnik bewaffnet. Die Bundespolizei griff frühzeitig ein, um eine mögliche Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Fangruppen zu verhindern. Rund 500 Düsseldorfer Anhänger waren vor Ort, während sich auch lokale Störfaktoren in der Nähe aufhielten.
Die vermummten Fans zündeten während der Fahrt des zweiten Entlastungszuges Pyrotechnik. Die Bundespolizei identifizierte die Verdächtigen und überprüfte bei der Ankunft in Köln deren Personalien, woraufhin sie vorläufig festgenommen wurden.
Am Bahnhof Köln-Ehrenfeld kam es bei der Ankunft des ersten Entlastungszuges zu Flaschenwürfen und dem Zünden einer Rauchbombe. Beamte sprachen gegen mehrere gewaltbereite Fans Platzverweise aus. Bei den Vorfällen gab es keine Verletzten.
Kurz darauf wurde ein Polizeibeamter angegriffen. Der Vorfall ereignete sich im Zuge von Solidaritätsaktionen innerhalb der Fanszene nach den ersten Festnahmen. Mittlerweile wurden Ermittlungsverfahren wegen aller bekannten Straftaten eingeleitet.
Die Bundespolizei hat rechtliche Schritte gegen die Beteiligten eingeleitet. Durch das frühe Eingreifen konnte eine direkte Konfrontation der Gruppen verhindert werden. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau.






