Wartungsarbeiten am Bergischen Wassernetz: Solingen stellt Versorgung um
Lina SchmidtWartungsarbeiten am Bergischen Wassernetz: Solingen stellt Versorgung um
Stadtwerke Solingen führen Wartungsarbeiten am Bergischen Wasserversorgungsnetz durch
Von Montag, dem 3. März, bis Mittwoch, dem 5. März, werden die Stadtwerke Solingen notwendige Instandhaltungsarbeiten am Bergischen Wasserversorgungsnetz vornehmen. Dabei kommt es in Teilen der Stadt zu vorübergehenden Änderungen in der Wasserverteilung, wie die Arbeitsagentur mitteilt – Versorgungsengpässe seien jedoch nicht zu erwarten.
Betroffen von den Arbeiten sind die Stadtteile Ohligs, Aufderhöhe sowie Teile von Merscheid. Für etwa 48 Stunden wird das Trinkwasser in diesen Gebieten nicht wie üblich aus den Wasserwerken Glüder und Dabringhausen, sondern aus dem Werk Baumberg stammen. Diese Umstellung soll eine unterbrechungsfreie Versorgung während der Reparaturarbeiten gewährleisten.
Das Wasserwerk Baumberg fördert eine Mischung aus 70 Prozent Grundwasser aus Hilden-Karnap und 30 Prozent Rheinufiltrat aus Monheim-Baumberg. Dadurch entsteht Wasser mittlerer Härte – eine Abweichung von dem sonst weichen Wasser, das aus den talsperrenbasierten Anlagen Solingens stammt. Unter normalen Bedingungen verarbeiten Glüder und Dabringhausen täglich rund 29.000 Kubikmeter Oberflächenwasser, das für seinen geringen Mineralstoffgehalt bekannt ist.
Die Verantwortlichen betonen, dass die enge Abstimmung zwischen den Solinger Stadtwerken und dem Bundesagentur für Arbeit eine stabile Versorgung sichert. Die Flexibilität des Systems ermöglicht es, schnell auf Wartungsarbeiten oder unerwartete Ereignisse zu reagieren.
Anwohner in den betroffenen Gebieten werden vorrübergehend eine Veränderung der Wasserhärte bemerken. Die vorsorgliche Umleitung stellt sicher, dass es während des zweitägigen Wartungsfensters zu keinen Unterbrechungen kommt. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Versorgung wieder wie gewohnt aus den Wasserwerken Glüder und Dabringhausen erfolgen.
