Wechsel an der Spitze: Kulturausschuss des Städtetags NRW wählt neue Führung
Lina SchmidtWechsel an der Spitze: Kulturausschuss des Städtetags NRW wählt neue Führung
137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen in Gütersloh
Diese Woche fand in Gütersloh die 137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen statt. Die Veranstaltung markierte einen bedeutenden Wechsel in der Führungsetage: Zwei langjährige Mitglieder schieden nach jahrelangem Engagement aus ihrem Amt aus. Neben den Abschieden standen Neuwahlen und zentrale Updates zur Landeskulturpolitik auf der Tagesordnung.
Den Auftakt bildete die Vorstellung des Kultur-Relevanz-Monitors, einer Studie, die die öffentliche Teilhabe an kulturellen Aktivitäten in ganz Deutschland erfasst. Im Anschluss referierte Dr. Michael Reitemeyer, Abteilungsleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, über aktuelle politische Weichenstellungen. Dazu zählen erhöhte Fördermittel für Theater und Orchester in der Region.
Die Sitzung diente zugleich als Abschied für zwei prägende Persönlichkeiten: Andreas Kimpel, Güterslohs Beigeordneter für Kultur und Weiterbildung, leitete die Veranstaltung in seiner letzten offiziellen Funktion vor dem Ruhestand. Auch Jörg Stüdemann, Dortmunder Stadtdirektor und bisheriger Ausschussvorsitzender, beendete mit der Sitzung seine Amtszeit.
Mit dem Ausscheiden der beiden wurden neue Führungskräfte gewählt: Cornelia Wilkens, Kulturdezernentin der Stadt Münster, übernahm den Vorsitz. Ihre Stellvertreterin wird Ursula Platen, Kulturdezernentin der Stadt Neuss.
Unter der neuen Doppelspitze von Wilkens und Platen geht der Ausschuss nun in die nächste Phase. Die in Gütersloh geführten Debatten zu Förderung und kultureller Teilhabe werden die kommenden politischen Entscheidungen prägen. Aktuell liegen keine weiteren Updates zu verwandten Projekten vor, etwa zu denen der Liz Mohn Stiftung.
