Wesel schenkt ukrainischer Partnerstadt Samar einen Radlader für den Wiederaufbau
Philipp SchulteWesel schenkt ukrainischer Partnerstadt Samar einen Radlader für den Wiederaufbau
Die deutsche Stadt Wesel hat ihrer ukrainischen Partnerstadt Samar einen Radlader übergeben. Die schwere Baumaschine wurde im Rahmen eines Förderprogramms der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bereitgestellt und stärkt die langjährige Verbindung zwischen den beiden Kommunen. Beide Bürgermeister betonten die Bedeutung ihrer Zusammenarbeit in dieser schwierigen Zeit für die Ukraine.
Wesel und Samar pflegen seit Jahren eine enge Partnerschaft. Serhij Riesik, der Bürgermeister von Samar, war bereits mehrfach mit offiziellen Delegationen in Wesel zu Besuch. Die Beziehung umfasste auch kulturelle Austauschprogramme, etwa einen zweiwöchigen Aufenthalt einer Gruppe ukrainischer Kinder in Wesel.
Für diesen Sommer ist zudem ein gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder geplant. Die jüngste Geste – die Übergabe des Radladers – wurde mit Unterstützung der GIZ organisiert. Wesels Bürgermeister Rainer Benien unterstrich die tiefe Verbundenheit der Städte und äußerte die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges in der Ukraine.
Riesik dankte Wesel für die kontinuierliche Unterstützung. Zwar gibt es keine offiziellen Aufzeichnungen darüber, dass andere deutsche Kommunen seit Februar 2022 ähnliche Hilfsgüter an ihre ukrainischen Partnerstädte geschickt hätten, doch die Lieferung stellt einen konkreten Beitrag zu den Wiederaufbaubemühungen in Samar dar. Der Radlader wird der Stadt helfen, die durch den Konflikt beschädigte Infrastruktur wiederherzustellen.
Wesel bleibt seiner Partnerschaft verpflichtet und plant weitere Austauschprojekte in den kommenden Monaten. Beide Städte konzentrieren sich weiterhin auf die praktische Zusammenarbeit, während die Ukraine an ihrem Wiederaufbau arbeitet.






