Wie Museen Nicht-Besucher erreichen: Innovative Ansätze aus Lünen
Philipp SchulteWie Museen Nicht-Besucher erreichen: Innovative Ansätze aus Lünen
Jahreskonferenz des Visitor Research Network in Lünen: Dialog zwischen Museen und Nicht-Besuchern im Fokus
Am 2. Februar fand in Lünen die jährliche Konferenz des Visitor Research Network statt. Ausgerichtet vom Lünener Stadtmuseum, trafen sich Expertinnen und Experten aus Museen, Hochschulen und Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland. Im Mittelpunkt stand diesmal die Frage, wie sowohl Besucher als auch Nicht-Besucher in einen sinnvollen Austausch einbezogen werden können.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Grußworten von Bürgermeisterstellvertreter Dr. Christian Klicki und Thomas Schmäschke, stellvertretendem Vorsitzender des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen. Ihre Reden gaben den Ton für die folgenden Diskussionen vor – insbesondere darüber, wie kulturelle Einrichtungen ein breiteres Publikum erreichen können.
Drei Hauptreferate prägten das Programm: Prof. Dr. Martin Tröndle, Dr. Thomas Renz und Prof. Dr. Bernd Günter präsentierten Strategien, um Menschen anzusprechen, die Museen selten oder nie besuchen. Die Vorträge zeigten konkrete Ansätze auf, wie kulturelle Räume inklusiver gestaltet werden können.
In den Pausen hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die Dauerausstellung des Lünener Stadtmuseums zu besichtigen. Die geführten Rundgänge veranschaulichten, wie das Museum selbst den Kontakt zur lokalen Gemeinschaft pflegt. Der Museumsverband Nordrhein-Westfalen lobte im Nachgang die reibungslose Organisation der Konferenz sowie die professionelle Logistik des Museumsteams.
Die Tagung bot eine Plattform für den Austausch über Besucherbindung und -gewinnung. Die Teilnehmenden nahmen neue Erkenntnisse mit, wie die Kluft zwischen Museen und Nicht-Besuchern überbrückt werden kann. Die Veranstaltung unterstrich, welche Bedeutung Forschung und Zusammenarbeit für die zukünftige kulturelle Vermittlungsarbeit haben.
