Wie viel Kirche braucht die Stadt? Düsseldorf diskutiert über neue Rollenbilder
Julian FrankeWie viel Kirche braucht die Stadt? Düsseldorf diskutiert über neue Rollenbilder
Die Rolle der Kirche in der städtischen Gesellschaft – unter diesem Titel findet am Donnerstag, dem 6. Oktober 2022, von 19:00 bis 20:30 Uhr eine Online-Veranstaltung statt. Organisiert wird sie vom Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf, der dabei Ergebnisse einer Bürgerbefragung zur Bedeutung der Kirche in der Stadt vorstellt. Über 190 Personen – darunter auch Nicht-Kirchenmitglieder – brachten sich im Rahmen des Dialogprojekts „Glaube in der Stadt“ in die Diskussion ein.
Die Veranstaltung knüpft an die Veröffentlichung eines Bürgerberichts an, der auf den Rückmeldungen der Bevölkerung basiert. Die Teilnehmenden äußerten dabei klare Erwartungen an die Kirche, etwa eine stärkere seelsorgerische Begleitung, bessere Bildungsangebote und einen vertieften interreligiösen Dialog. Viele sprachen sich zudem für ein größeres Engagement im Gemeinwesen aus, um das städtische Leben zu bereichern und soziale Spaltungen zu überwinden.
Als Referenten wirken Prof. Dr. Georg Lämmlin und Heinrich Fucks mit. Die Diskussion wird moderiert von Dr. Gabriela Köster, Dr. Martin Bock, Dr. Frank Vogelsang und Martin Engels. Der vollständige Bürgerbericht sowie Informationen zu seiner Entstehung sind unter https://how-much-church-does-the-city-need.de/ abrufbar.
Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 49 211 / 957 57-746 anmelden.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Erkenntnisse der Umfrage zu teilen und den Austausch über die künftige Rolle der Kirche in Düsseldorf weiter zu vertiefen. Die Ergebnisse spiegeln ein breites öffentliches Interesse an der sich wandelnden Funktion der Kirche innerhalb der Stadt wider. Die Organisatoren hoffen, dass die Befunde künftige Initiativen zur Gemeinschaftsförderung und zum sozialen Zusammenhalt anregen werden.
