10 May 2026, 22:18

Zoll deckt illegale Beschäftigung in Massagestudio und Hotel auf

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem Zaun, beschriftet mit "New York State Penitentiary" unten.

Zoll deckt illegale Beschäftigung in Massagestudio und Hotel auf

Zollbeamte aus Dortmund haben bei zwei getrennten Razzien nicht angemeldete Beschäftigte aufgedeckt. Die Kontrollen fanden in Bad Laasphe und Netphen statt und brachten mehrere Fälle illegaler Beschäftigung ans Licht. Den betroffenen Betrieben drohen nun mögliche Bußgelder und weitere Ermittlungen.

In Bad Laasphe wurde ein Massagestudio überprüft, in dem eine Masseurin gerade arbeitete, während zwei weitere eine Pause einlegten. Keine der Frauen war offiziell in der Lohnbuchhaltung erfasst. Eine von ihnen, eine kosovarische Staatsbürgerin, war seit eineinhalb Jahren ohne Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen beschäftigt. Im Studio waren überhaupt keine Angestellten verzeichnet.

In einem Hotel mit Restaurant in Netphen stießen Zöllner auf zwei Beschäftigte ohne gültige Arbeitserlaubnis. Dabei handelte es sich um einen kosovarischen Mann, der in der Küche arbeitete, sowie eine kosovarische Frau, die an anderer Stelle im Betrieb tätig war. Beide erhielten einen Passentzug und wurden aufgefordert, Deutschland umgehend zu verlassen.

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Die Behörden prüfen nun das Ausmaß der vorenthaltenen Sozialabgaben in diesen Fällen. Unternehmen, die ausländische Staatsbürger illegal beschäftigen, müssen mit Strafen von bis zu 500.000 Euro rechnen.

Die Razzien unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, gegen Schwarzarbeit in der Region vorzugehen. Die beiden Betriebe müssen nun bei den Ermittlungen zu ihren Beschäftigungspraktiken kooperieren. Arbeitnehmer ohne gültige Papiere wurden angewiesen, das Land unverzüglich zu verlassen.

Quelle