Zoo Altenburg startet skurriles "Kakerlaken-Karma" zum Valentinstag
Philipp Schulte"Kakerlaken-Karma": Zoo gewährt Sponsoring für die Rache - Zoo Altenburg startet skurriles "Kakerlaken-Karma" zum Valentinstag
Zoo auf der Insel Altenburg in Thüringen startet skurrile Valentinstags-Aktion namens "Kakerlaken-Karma"
Für nur 5 Euro können Besucher im Zoo Altenburg eine Futterkakerlake "paten" – die anschließend von einem anderen Tier im Zoo verspeist wird. Die Stadt Altenburg unterstützt die augenzwinkernde Kampagne als humorvolle Abkehr von traditioneller Romantik.
Bei der ungewöhnlichen Aktion darf man die Kakerlake nach einer besonderen Person benennen – oder nach jemandem, den man lieber vergessen würde. Sobald der Name vergeben ist, endet das Insekt als Mahlzeit für einen anderen Zoobewohner, etwa ein Reptil oder einen Vogel. Die Verantwortlichen beschreiben die Idee als kreative Möglichkeit, "ganz besondere" Liebste zu ehren – oder sich auf humorvolle Weise von alten Beziehungen zu verabschieden.
Wer es weniger drastisch mag, kann stattdessen für denselben Betrag einen Rosenkäfer symbolisch adoptieren. Dieser wird dann mit einem Namen versehen und kann das ganze Jahr über bewundert werden. Der Zoo wirbt damit, dass beide Optionen therapeutischen Wert hätten – eine Mischung aus Humor und einer Prise Sentimentalität.
Vor dem Start der Kampagne verzeichnete der Zoo Altenburg im Schnitt etwa 1.250 Besucher pro Tag im vergangenen Jahr. Mit der neuen Aktion hofft man auf noch mehr Aufmerksamkeit, besonders rund um den Valentinstag.
Das "Kakerlaken-Karma" bietet eine spielerische Alternative für Valentinstagsfeiern: Ob als symbolischer Abschied oder bleibende Hommage – die Aktion unterstützt gleichzeitig den Zoo. Die Kampagne läuft parallel zum regulären Angebot und gibt Gästen eine ungewöhnliche Möglichkeit, sich mit der Tierwelt auseinanderzusetzen.
