17 April 2026, 00:22

72-Jährige entgeht knapp dem finanziellen Ruin durch falschen Dubai-Prinzen

Alte Visitenkarte mit handgeschriebenem Vermerk, überwiegend weiß mit Empfängername-Text.

72-Jährige entgeht knapp dem finanziellen Ruin durch falschen Dubai-Prinzen

Eine 72-jährige Frau aus dem Kreis Coesfeld hat bei der Polizei einen raffinierten Liebesbetrug angezeigt. Der Betrug begann, als sie online einen Mann kennenlernte, der vorgab, ein Dubai-Prinz zu sein, der in den USA lebt. Mit der Zeit überredete er sie, unter falschen Vorwänden Geld zu überweisen.

Der Betrug nahm seinen Lauf, nachdem die Frau den Mann über eine Online-Plattform kontaktiert hatte. Er erklärte ihr schnell seine Liebe, schickte täglich Nachrichten über eine gemeinsame Zukunft und Heirat. Diese intensive emotionale Manipulation, auch als "Love-Bombing" bekannt, machte sie anfälliger für seine Bitten.

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Der Betrüger bat sie zunächst, Gerichtskosten zu übernehmen, woraufhin sie einen niedrigen dreistelligen Betrag per Banküberweisung zahlte. Später forderte er 2.500 Euro, angeblich für eine Transportfirma, die eine Milliarde Euro zu ihr bringen sollte. Noch vor der zweiten Zahlung holte sie Rat bei einer Freundin und ihrer Tochter ein, die sie drängten, die Polizei einzuschalten.

Die gesamte Kommunikation lief über WhatsApp. Als sie den Vorfall meldete, rieten ihr die Beamten, den Kontakt zum Betrüger zu blockieren und keine weiteren Zahlungen zu leisten. Mittlerweile hat sie offiziell Anzeige wegen Betrugs erstattet.

Durch ihr rechtzeitiges Handeln vor der zweiten Überweisung verhinderte die Frau größere finanzielle Verluste. Die Polizei hat den Fall aufgenommen und ermittelt wegen der betrügerischen Machenschaften. Die Behörden warnen weiterhin vor Liebesbetrug, bei dem Täter gezielt emotionale Abhängigkeiten ausnutzen, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen.

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