17 April 2026, 04:14

Ukrainische Mode im Krieg: Zwischen Diebstahl und internationalem Durchbruch

Modezeichnung von Frauen in 1932er Frühlings- und Sommerkleidern mit begleitendem Text.

Ukrainische Mode im Krieg: Zwischen Diebstahl und internationalem Durchbruch

Neue Doku wirft Licht auf die ukrainische Modebranche im Krieg – zwischen Überlebenskampf und Innovation

Ein neuer Dokumentarfilm rückt die ukrainische Modebranche in den Fokus, die sich trotz des anhaltenden Krieges behauptet und neu erfindet. "Spring-Summer", unter der Regie von Tonya Noyabryova, zeigt, wie Designer:innen trotz der anhaltenden Kämpfe vorankommen. Der Film feiert am 25. März auf YouTube über den Kanal SKVOT Premiere.

Die Doku begleitet führende ukrainische Modemacher wie Ruslan Baginskiy, Lilia Litkovska und Katya Silchenko. Ihre Kreationen haben international Aufmerksamkeit erregt – so debütierte die Marke LITKOVSKA kürzlich mit der Kollektion "FIREFLY" für Herbst-Winter 2026/27 bei der Paris Fashion Week und markierte damit ihren ersten Auftritt bei dem renommierten Event.

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Doch die ukrainische Mode sieht sich auch mit wiederholten Design-Diebstählen durch russische Marken konfrontiert: Das kristallbesetzte Silberkleid von Santa Brands wurde von Mesh n Flesh kopiert, während das Slipkleid von Anna October unter dem Namen Ushatava auftauchte. Selbst die Kooperation JUL x Ukrainian Folks wurde ohne Erlaubnis von einem russischen Print-on-Demand-Anbieter nachgeahmt.

Trotz dieser Herausforderungen setzen ukrainische Designer:innen weiterhin Akzente. Ihre Entwürfe kleiden internationale Stars wie Beyoncé und beweisen damit die Widerstandsfähigkeit und Kreativität der Branche auf der Weltbühne.

Die Veröffentlichung von "Spring-Summer" unterstreicht sowohl die Kämpfe als auch die Erfolge der ukrainischen Modeszene. Mit wachsender internationaler Anerkennung zeigen die Kreativen, dass sie selbst unter schwierigsten Bedingungen gedeihen können. Der Dokumentarfilm ist ab dem 25. März kostenlos auf YouTube verfügbar.

Quelle