Altena: Polizei deckt gefährliche Verkehrsverstöße bei europaweiter Razzia auf
Lina SchmidtAltena: Polizei deckt gefährliche Verkehrsverstöße bei europaweiter Razzia auf
Altenaer Polizei intensiviert Verkehrskontrollen im Rahmen der europaweiten Aktion "Augen auf die Straße"
Die Polizei in Altena hat ihre Verkehrskontrollen im Zuge der von ROADPOL organisierten europaweiten Kampagne "Augen auf die Straße" ausgeweitet. Ziel der Aktion ist es, gefährliches Fahrverhalten konsequent zu ahnden. Bei jüngsten Streifen registrierten Beamte zahlreiche Verstöße, darunter Rasen, Rotlichtvergehen und das Fahren ohne Versicherungsschutz.
Am Mittwochabend wurde ein 20-jähriger Motorradfahrer auf der Bahnhofstraße in der Nähe einer Tankstelle angehalten, nachdem er versucht hatte, eine Kontrolle zu umgehen. Der Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein, und sein Motorrad trug ein gefälschtes Kennzeichen. Die Ermittler prüfen nun mehrere Straftatbestände, darunter Fahren ohne Versicherung, Kennzeichenmanipulation sowie eine mögliche Beteiligung an einem illegalen Straßenrennen.
Im selben Bereich erwischten die Beamten elf Autofahrer bei überhöhter Geschwindigkeit – der höchste gemessene Wert lag bei 52 km/h, verursacht von einem 58-jährigen Mann aus Plettenberg. Fünf Verkehrsteilnehmer missachteten rote Ampeln, weitere fünf mussten Konsequenzen für das Fahren ohne ausreichenden Versicherungsschutz tragen.
Die Polizei wies zudem auf die Gefahren der Handynutzung am Steuer hin. Für diesen Verstoß drohen ein Bußgeld von 100 Euro zuzüglich Gebühren sowie ein Punkt in Flensburg. Während bundesweite Zahlen zur Kampagne 2026 noch ausstehen, meldete Sachsen im Oktober 2025 im Rahmen der gleichen Initiative 7.379 Fahrzeugkontrollen.
Die Aktion "Augen auf die Straße" appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, wachsam zu bleiben und Ablenkungen zu vermeiden. Die Beamten betonten besonders, das Handy während der Fahrt außer Reichweite zu lassen, um Unfälle zu verhindern.
Die Altenaer Kontrollen führten bereits zu zahlreichen Anzeigen, darunter wegen Rasens, Fahrens ohne Versicherung und Führerscheindelikten. Die Kampagne setzt sich europaweit für eine strengere Einhaltung der Verkehrsregeln ein. Autofahrer müssen mit weiteren Kontrollen im Rahmen der laufenden Sicherheitsinitiative rechnen.






