17 June 2026, 17:24

Bergische Städte hissen israelische Flagge als Zeichen gegen Antisemitismus

Flagge zeigen für die Freundschaft mit Israel

Bergische Städte hissen israelische Flagge als Zeichen gegen Antisemitismus

Die Oberbürgermeister von Solingen, Remscheid und Wuppertal haben beschlossen, am 12. Mai die israelische Flagge zu hissen. An diesem Datum jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel im Jahr 1965. Mit dieser Geste wollen sie ihr Bekenntnis gegen Antisemitismus erneuern und die historischen Verbindungen würdigen.

Deutschland und Israel nahmen am 12. Mai 1965 offiziell diplomatische Beziehungen auf – ein entscheidender Schritt auf dem Weg der Versöhnung zwischen beiden Ländern. Die Oberbürgermeister der Städte im Bergischen Land zeigen sich nun solidarisiert mit Israel und dem Judentum.

Wuppertal pflegt seit Langem enge Beziehungen zu Beer Sheva, eine Partnerschaft, die 1977 geschlossen wurde. Solingen ist seit 1987 mit Ness Ziona partnerstädtisch verbunden. Remscheid prüft derzeit Pläne, eine eigene Verbindung zu einer israelischen Stadt aufzubauen.

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Die Oberbürgermeister wollen zudem ihre Unterstützung für die internationale Resolution „Bürgermeister vereint gegen Antisemitismus“ bekräftigen. Das Hissen der israelischen Flaggen am 12. Mai soll ein deutliches Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus setzen.

Die Flaggenhissung fällt mit dem 75. Jahrestag der Staatsgründung Israels zusammen, der nach dem jüdischen Kalender am 26. April 2023 begangen wurde. Die Veranstaltung unterstreicht die historische und fortwährende Verbundenheit zwischen deutschen Städten und Israel. Gleichzeitig steht sie für eine gemeinsame Haltung gegen Hass und Diskriminierung.

Quelle