27 March 2026, 16:15

Bielefelder Paar entgeht knapp Betrug bei ETA-Antrag für Großbritannien

Schwarzes und weißes Dokument mit handgeschriebener Text, amtliches Siegel und Farbskalen, die eine Belohnung von fünf Emiraten für die Meldung von gefälschten Mardant's Tropfen angeben.

Bielefelder Paar entgeht knapp Betrug bei ETA-Antrag für Großbritannien

Ein Paar aus Bielefeld entging nur knapp einem finanziellen Verlust durch eine gefälschte Website, als es einen Reiseantrag für das Vereinigte Königreich stellte. Der Vorfall, der am 13. März 2026 bei der Polizei angezeigt wurde, zeigt, wie Betrüger weiterhin Reisende ins Visier nehmen, die eine elektronische Einreiseerlaubnis (ETA) beantragen müssen. Offizielle Anträge dürfen ausschließlich über die Website der britischen Regierung eingereicht werden, doch Kriminelle locken mit täuschend echten Kopien ahnungslose Opfer in die Falle.

Seit Anfang 2025 verlangt Großbritannien für die Einreise eine ETA, die pro Person 18,50 Euro kostet. Das Bielefelder Paar suchte online nach Informationen und stieß auf eine Seite, die seriös wirkte. Die beiden gaben ihre persönlichen Daten und Zahlungsinformationen ein, bevor ihnen auffiel, dass sich die Gesamtgebühr plötzlich auf etwa 240 Euro erhöht hatte.

Misstrauisch geworden, brachen sie die Transaktion ab und erstatteten Anzeige. Die Behörden warnen seit fast einem Jahr vor solchen Betrugsmaschen – auch aus Regionen wie dem Rhein-Kreis Neuss wurden bereits Fälle gemeldet. Die Verbraucherzentrale rät, auf Warnsignale zu achten, etwa überhöhte Gebühren oder verdächtige Webadressen, die nicht zur offiziellen Regierungsseite gehören.

Die einzige legitime Plattform für ETA-Anträge ist https://www.gov.uk/eta. Betrüger kopieren oft das Design offizieller Seiten, sodass der Unterschied kaum erkennbar ist. Die Verbraucherzentrale bietet eine Anleitung zur Erkennung gefälschter Websites unter https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/eta-fuer-grossbritannien-beantragen-wie-erkenne-ich-betruegerische-seiten-106439.

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Dank ihres schnellen Handelns entging das Paar einem finanziellen Schaden, doch die Gefahr durch solche Betrugsversuche bleibt bestehen. Die Polizei ermittelt in Einzelfällen und appelliert an Reisende, Websites vor der Eingabe sensibler Daten genau zu prüfen. Nur Anträge, die direkt bei den britischen Behörden eingereicht werden, sind gültig – zusätzliche Gebühren über die regulären 18,50 Euro hinaus dürfen nicht anfallen.

Quelle